17.07.2020

EU-weit bisher 44 Prozent weniger Nächtigungen

Die Zahl der Nächtigungen in Beherbergungsbetrieben in den 27 EU-Ländern ist aufgrund der Coronakrise in den ersten vier Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahr auf 353 Millionen gesunken. In Österreich war der Rückgang mit 26 Prozent EU-weit am geringsten.

Wie das Europäische Statistikamt mitteilte, wurde Kroatien im ersten Jahresdrittel am härtesten von den Reisebeschränkungen zur Eindämmung der Pandemie getroffen. Demnach ging in dem beliebten Urlaubsland die Zahl der Nächtigungen in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben, auf Camping- und Reisemobilstellplätzen um 70 Prozent zurück. In 16 von 25 Mitgliedern der Europäischen Union kam es zu einem Rückgang von mehr als 40 Prozent. Für Irland und Frankreich waren keine Daten verfügbar.

Gemeinsam verzeichneten die EU-Länder Eurostat zufolge den größten Einbruch im April mit minus 95 Prozent im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres. Im März kam es zu einem Rückgang von 62 Prozent. Zuvor hatte es mit plus 5 Prozent im Jänner und plus 6 Prozent im Februar EU-weit einen leichten Anstieg bei den Übernachtungen in Herbergsbetrieben gegeben.

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