26.11.2019

Fendre mit Politzky-Preis ausgezeichnet

Der Klubsekretär des KKK Franz Fendre erhielt den diesjährigen Politzky-Preis, der alljährlich von der Veldener Gastronomiefamilie im Rahmen der KKK-Weihnachtsfeier vergeben wird.

Er gehört zu einer liebgewordenen Tradition, der alljährlich anlässlich der Weihnachtsfeier des Klubs der Köche Kärnten vergeben wird: Der Politzky-Preis. Benannt nach dem Stifter Josef Politzky, seines Zeichens legendärer Konditormeister in Velden am Wörthersee. Tochter Julischka Politzky führte die Tradition dieser gastronomischen Auszeichnung weiter und hat die Verleihungsagenden bereits an ihren Sohn Manuel Politzky übertragen.

Der Junggastronom und KKK-Präsident staunten am Podium der gestrigen Weihnachtsfeier (25.11.) im Villacher Congress Center nicht schlecht, als der Name Franz Fendre aufgerufen wurden, jedoch niemand auf der Bühne erschien.

Erst nach minutenlanger Suche und gutem Zureden ließ sich Klubsekretär Fendre dazu bewegen, ins Rampenlicht zu treten. Begleitet von „Franz“-Rufen und Standing Ovations betrat der unermüdlich für den KKK arbeitende Fendre die Bühne und ließ die Zeremonie über sich ergehen.

Er meine, den Preis nicht verdient zu haben, diese Worte sind einmal mehr Beweis für seine Bescheidenheit und wurden vom Publikum prompt zurückgewiesen. „Wenn einer den Preis verdient, dann Du, Franz“, hallte es aus vollen Kehlen von über 300 Gästen. Fendres Widerborstigkeit geht auch auf die Tatsache zurück, dass er selbst den Preis bereits 1996 überreicht (damals gemeinsam mit seinem KKK-Kollegen Gerhard Hierzegger) bekam und die Statuten dieser Auszeichnung eine wiederholte Würdigung ausschließen. Über diese Tatsache setzten sich Familie Politzky und KKK-Präsident kurzerhand hinweg und würdigten damit jenen Mann, der im Jahr 30.000 Kilometer für den Klub fährt, jedes Mitglied namentlich kennt, die Korrespondenz erledigt, die Berichte für die Klubzeitschrift HGV PRAXIS vorbereitet und sonst für alle Belange des Klubs ansprechbar ist. Wir ziehen also den Hut vor Franz Fendre. Ein intaktes Klubleben ist nur durch Arbeit und Einsatz solcher Leute denkbar. Der Preis gilt auch als Zeichen der Dankbarkeit.

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