09.06.2018

Flughafen Triest: Privatisierung stockt

Die Privatisierung des Flughafens von Triest kommt nicht ins Rollen. Dennoch hält die Region Friaul-Julisch Venetien an ihren Plänen fest.

 

Die Frist für die Einreichung von Interessenserklärungen für ein 45-prozentiges Aktienpaket an der Betreibergesellschaft des Flughafens, das die Region Friaul-Julisch Venetien veräußert, ist abgelaufen. Niemand meldete sich jedoch mit einem Angebot, so der Generaldirektor der Betreibergesellschaft des Airports, Marco Consalvo. 40,4 Mio. Euro hofft die Region mit der Privatisierung des Flughafens zu kassieren.

Laut Consalvo fehle es nicht an Interessenten, die jedoch ein mehrheitliches Aktienpaket übernehmen wollen. Drei Interessenten hätten gebeten, Einblick in die Bilanzbücher der Betreibergesellschaft erhalten, so Consalvo laut Medienangaben. Die Region Friaul, die derzeit 100 Prozent am Flughafen hält, sucht nach Interessenten, die mit einer kräftigen Geldspritze den Airport zu einer Drehscheibe für Flüge in Richtung Osteuropa machen können.

Der Flughafen Triest segelt auf Wachstumskurs. 2017 betrug der Nettogewinn drei Mio. Euro. 2018 soll die Schwelle von einer Million Passagiere überschritten werden. Der Entwicklungsplan 2016 bis 2020 sieht Investitionen in Höhe von 39 Mio. Euro vor.

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