01.08.2019

Förderung für Hotels mit hohem Auslands-Gästeanteil

Die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) stellt Hotelbetrieben mit hohen Nächtigungsquoten ausländischer Gäste ab sofort günstige Finanzierungsmittel zur Verfügung. Begründet wird die "Exportinvest Hotel" mit "der hohen Bedeutung des Tourismus für Österreich und der hohen Zahl der Ausländernächtigungen sowie der daraus resultierenden Exportquote".

110 Millionen Übernachtungen im Jahr 2018 (+ 4,2 %) stellen einen neuen Nächtigungsrekord von ausländischen Gästen in Österreich dar. Die Oesterreichische Kontrollbank (OeKB) weitet mit der Unterstützung des Finanzministeriums ihre Finanzierungen im Rahmen des Exportinvest-Programms aus und stellt Hotelbetrieben mit hohen Nächtigungsquoten ausländischer Gäste ab sofort günstige Finanzierungsmittel zur Verfügung. Begründet wird die "Exportinvest Hotel" mit "der hohen Bedeutung des Tourismus für Österreich und der hohen Zahl der Ausländernächtigungen sowie der daraus resultierenden Exportquote".

Bei Hotels entspricht die Exportquote dem Anteil der Ausländerübernachtungen, wie die OeKB am Donnerstag in einer Aussendung mitteilt. Die "zinsgünstigen" Finanzierungen gelten für Investitionsvorhaben von mehr als zwei Millionen Euro und seien eine ideale Ergänzung zu den Finanzierungsmöglichkeiten der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank (ÖHT), die seit Frühjahr 2019 mehrheitlich im Eigentum der OeKB steht. „Auf diese Weise können wir den österreichischen Hoteliers und Tourismusbetrieben mit gebündelter Kraft bei ihren Vorhaben helfen und ihnen mit maßgeschneiderten Lösungen beim Aus- und Umbau oder bei der Erweiterung ihrer Betriebe zur Seite stehen“, so OeKB-Vorstand Helmut Bernkopf.

So funktioniert die „Exportinvest“ für Hoteliers

Wie beim allgemeinen Exportinvest-Programm profitieren österreichische Hoteliers von den Refinanzierungsmitteln der OeKB. Berechnungsgrundlage ist die Höhe des Investitionsvorhabens und der Exportquote. Bei Hotels entspricht die Exportquote dem Anteil der Ausländerübernachtungen. Laufzeiten von bis zu 14 Jahren sind möglich.

(APA/Red)

 

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