17.03.2022

Förderung für innovative Beschäftigungsmodelle

Bei der Österreichischen Tourismusbank (ÖHT) können Projekte eingereicht werden, die unter das Motto "Innovative Beschäftigungsmodelle und Mitarbeiterkonzepte für Hotellerie und Gastronomie" fallen. Insgesamt stehen dafür bis zu zwei Millionen Euro zu Verfügung.

Das Tourismusministerium und die Österreichische Tourismusbank (ÖHT) loben die Leuchtturm-Förderaktion zur Attraktivierung des touristischen Arbeitsmarkts aus. „Klar erkennbar ist, dass jene Unternehmen der Tourismusbranche, die sich als erstklassige Arbeitgeber profiliert haben und ein aktives Mitarbeitermanagement führen, besser durch die aktuelle Krise gekommen sind“, hebt ÖHT-Generaldirektor Wolfgang Kleemann hervor.

Die Zeit der eingeschränkten Betriebstätigkeit während der Lockdowns hätten einige dazu genutzt, die Mitarbeiterbindung weiter zu verbessern und sich mit ihrem gesamten Team neu aufzustellen. Dass es machbar ist, der hohen Mitarbeiterfluktuation im Tourismus entgegenzuwirken, zeigen erfolgreiche Pilotprojekte, um die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu fördern, ihre Leistungen über das Notwendige hinaus entsprechend zu würdigen oder um das Betriebsklima und den sozialen Zusammenhalt zu verbessern. 

Die von einer Fachjury ausgewählten Siegerprojekte werden von Tourismusförderungsmitteln des Bundes und Mitteln des Österreichischen Programms für ländliche Entwicklung 2014-2020 unterstützt. Gefördert werden beispielsweise Studien zum touristischen Arbeitsmarkt, die Evaluierung von Pilotprojekten, die Erstellung von Konzepten und Leitlinien für Unternehmen und Destinationen im Zusammenhang mit Neuausrichtungsprozessen zur Mitarbeitergewinnung- und Bindung bis hin zur Umsetzung entsprechender betrieblicher und regionaler Pilotinitiativen. Projekteinreichungen werden bis um 30. Juni 2022 bei der ÖHT (www.oeht.at/) entgegengenommen.

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) führte den Fachkräftemangel in der Branche ins Treffen, der auch schon vor der Pandemie eine Herausforderung gewesen sei. "In den vergangenen beiden Jahren hat sich die Situation zunehmend verschärft", sagte sie. "Jetzt geht es darum, Berufe im Tourismus zu attraktivieren und Interessierte für diese vielfältige Branche zu begeistern", gab Köstinger als Devise aus.

(APA/Red)

 

Branchen-News, die Sie wirklich brauchen!

Mediadaten