05.06.2019

Gemeinsame Sache für die Kulinarik

Der erste Wiener Kulinariktag von vier Fachgruppen der Wirtschaftskammer Wien rund um das Thema Kulinarik brachte die Branche zusammen und Zukunftsvisionen auf den Punkt.

Rund 500 Vertreter der Gastronomie, der Kaffeesieder, dem Lebensmittelhandel und dem Lebensmittelgewerbe waren am ersten Wiener Kulinariktag im Kursalon Hübner zu Gast. Während am Nachmittag Zukunftsforscher Michael Carl Trends für die Branchen beleuchtete, stand das Sommerfest am Abend ganz im Zeichen von lukullischen Genüssen und hochklassigem Entertainment.

Initiator Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer Wien freute sich über das große Interesse: „Wir wollten an diesem Tag unsere Mitglieder auf zukünftige Herausforderungen aufmerksam machen. Unsere Gäste und Kunden verändern sich, haben andere Bedürfnisse und Erwartungshaltungen. Damit müssen wir uns beschäftigen, um unsere Produkte und Services kundenorientiert weiter zu entwickeln.“ Markenberaterin Nicole Riemser von Brand Trust verwies auf die Wichtigkeit des Markenkerns: „Jedes Unternehmen ist gefordert, seine Einzigartigkeit herauszuarbeiten und dem Kunden auf allen Kontaktpunkten zu vermitteln.“

Daten schaffen Vorteile

 Zukunftsforscher Michael Carl vom 2b AHEAD ThinkTank aus Leipzig ermutigte in seiner Key-Note, offen zu sein für neue Technologien: „Auch in der Ernährung erwarten wir den Siegeszug der Daten. Wer heute schon beginnt, datenbasiert individuelle Produkte und Lösungen für die Ernährung seiner Kunden zu entwickeln, verschafft sich in Zukunft einen entscheidenden Vorteil.“

 Warum gemeinsam

Der Wiener Kulinariktag ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Fachgruppen der Wirtschaftskammer Wien, die sich mit dem Thema Genuss und Kulinarik beschäftigen. Josef Angelmayer (Innungsmeister, Landesinnung Lebensmittelgewerbe), Wolfgang Binder (Obmann Fachgruppe Kaffeehäuser) Peter Dobcak (Obmann der Fachgruppe Gastronomie), sowie Margarete Gumprecht (Obfrau Fachgruppe Lebensmittelhandel), bündelten Kräfte und Ressourcen, um ihren Mitgliedern modernes und zeitgemäßes Infotainment zu bieten. In diesen Fachgruppen sind derzeit knapp 11.000 Unternehmen organisiert.

 

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