03.05.2022

Goldenes Ehrenzeichen für Ehrenpräsidentin Michaela Reitterer   

Der Auftakt des 30. ÖHV-Kongresses stand ganz im Zeichen von Ehrenpräsidentin Michaela Reitterer, die die Vereinigung neun Jahre lang von 2013 bis Jänner 2022 leitete. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger verlieh ihr das Goldenen Ehrenzeichen der Republik.

ÖHV-Vizepräsident Alexander Ipp zitierte Oscar Wilde: „Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“ Es war eine außergewöhnliche Präsidentschaft von Michaela Reitterer, die der Branche eine laute Stimme und ein sympathisches Gesicht gab. Der neue Präsident Walter Veith bezeichnete sie in seiner Rede als „Simultandolmetscherin von der Branche zur Politik“. Ganz deutlich zeigt sich der Wert ihrer Arbeit auch bei der Mitgliederzahl der ÖHV, die von 1.250 auf 1.650 Mitglieder wuchs. „Die ÖHV konnte quantitativ wachsen, weil wir uns mit dir an der Spitze qualitativ weiterentwickelt haben“, so Veith.

Höhepunkt des Festakts in der Wiener Hofburg war die Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens für besondere Verdienste um die Republik Österreich an die gebürtige Wienerin. „Michaela Reitterer hat während ihrer Zeit als Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung mit ihrer Argumentationsstärke, Sachlichkeit und authentischen Art viele Initiativen gestartet und die Hotellerie in eine neue Ära geführt. Dabei waren ihr Themen wie Nachhaltigkeit und die zeitgemäße Aus- und Weiterbildung von jungen und engagierten Personen ein besonders großes Anliegen. Ich darf mich daher für die konstruktive Zusammenarbeit, dein Engagement und deinen unermüdlichen Einsatz bedanken und freue mich, dir heute das Goldene Ehrenzeichen zu übergeben“, hielt Tourismusministerin Elisabeth Köstinger in ihrer Laudatio fest.

Sieben Regierungen, erste Tourismusministerin

Reitterer zeigte sich tief berührt: „Liebe Elli, wie man in Kärnten sagen würde, jetzt wan ma beide“. Die Geehrte bedankte sich mit einer Rede samt Rückblick und Ausblick für das Goldene Ehrenzeichen: „Es war kein einfacher Gang durch fast ein Jahrzehnt österreichischer Wirtschafts- und Tourismusgeschichte mit sieben Regierungen und als einziger Konstante Österreichs erste Tourismusministerin. Für mich beginnt ein neuer Lebensabschnitt, für den europäischen Tourismus eine Zukunft, in der er nur eine Chance hat: nachhaltiger werden. Qualitativ statt quantitativ wachsen. Ich kann euch nur ermutigen, nicht zuzuwarten, selbst zu Vorreitern zu werden!“ 

(Red)

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