15.11.2021

Gourmet weist CO2-Fußabdruck der Speisen aus

Auf dem Weg die Klimafreundlichkeit transparent und nachvollziehbar zu machen, berechnet das Catering-Unternehmen den CO2-Fußabruck sämtlicher produzierter Speisen.

„Wirksamer Klimaschutz mit messbaren Zielen ist uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb berechnen wir jetzt auch den CO2-Fußabdruck unserer Speisen. Das schafft nicht nur Transparenz für unsere Kunden, sondern beantwortet auch fundiert die Frage, wie klimafreundlich wir kochen und wie wir uns verbessern können. Unser Planet hat es verdient, dass wir beim Klimaschutz Fakten schaffen, anstatt nur um den heißen Brei zu reden“, beschreibt Gourmet Geschäftsführer Herbert Fuchs das Engagement des Unternehmens für eine klimafreundliche Ernährung. Die Messung des CO2-Fußabdrucks schafft zusätzlich Verbindlichkeit. Österreichs größter Caterer ist damit Vorreiter in der heimischen Gemeinschaftsverpflegung.

Zutaten als wirksamster Hebel

Die Berechnung des CO2-Fußabdrucks der Speisen bestätigt, was internationale Studien zeigen: Bei den Zutaten besteht der größte Hebel für den Klimaschutz. Durchschnittlich 78 % des Gesamt-Fußabdrucks der Speisen werden von den Zutaten verursacht, rund die Hälfte davon durch Fleisch. Auf Energie, Transport und Verpackung entfallen in Summe rund 20 %. „Deshalb setzen wir immer stärker auf innovative Veggie-Gerichte, Bio und heimische saisonale Zutaten. Bereits zwei Drittel unserer Lebensmittel kommen aus Österreich“, betont Geschäftsführer Herbert Fuchs.

Gourmet macht es seinen Gästen leicht, sich am Arbeitsplatz oder in der Schule klimaschonend zu ernähren. Der durchschnittliche Fußabdruck einer Hauptspeise für Volksschulkinder (300 g) beträgt bei Gourmet nur 0,9 kg CO2e, bei einer Speise für Erwachsene (450 g) sind es nur 1,5 kg CO2e. Im Vergleich dazu: eine Leberkässemmel mit nur 200 g schlägt bereits mit 1 kg CO2e zu Buche.
Gäste für den Klimaschutz begeistern

Die Themen CO2-Fußabdruck, Veggie und Saisonalität stehen auch im Mittelpunkt der Initiativen zur Bewusstseinsbildung bei den Gästen, wie „Koch das Klima froh!“ für Schulkinder oder die „Nachhaltig genießen-Wochen“ in Unternehmen. Fachlich unterstützt wird Gourmet dabei vom WWF Österreich, der Kooperationspartner für eine klimafreundliche Ernährung ist.

(red)

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