17.06.2020

Großer Frust bei Privatzimmervermietern

"Sind unsere Ferienwohnungsvermieter etwa Gastgeber dritter Klasse?", fragt sich Theresia Rainer, Obfrau des Tiroler Privatvermieterverbandes. Denn während bäuerliche oder gewerbliche Betriebe vom Härtefallfonds profitieren würden, gehen Vermieter von Ferienwohnungen bisher leer aus.

Den Privatvermietern reißt der Geduldsfaden, denn seit vier Monaten beschäftige man sich schon mit dem Thema Härtefallfonds – ohne greifbare Ergebnisse. Wer eine Ferienwohnungsvermietung betreibt und keine Landwirtschaft besitzt, geht leer aus. Warum, ist für Rainer nicht zu verstehen: „Mal heißt es, man wolle damit rechtswidrigen Vermietungstätigkeiten den Riegel vorschieben, dann wird wieder von Fehlern in der Formulierung des Förderantrages gesprochen, meistens aber werden wir von einer Stelle an die andere verwiesen, vertröstet oder schlicht ignoriert“.

Trotz intensiverr Bemühungen und unzähliger Kontaktversuchen, so erzählt man beim Privatmieterverband, seien weder die zuständigen Bundesministerien, noch die AMA, über die die Förderanträge abgewickelt werden, gewillt, das Problem zu lösen. 

„Unser Frust wächst täglich. Sind unsere Ferienwohnungsvermieter etwa Gastgeber dritter Klasse?“, fragt sich die Landesobfrau. Sie hofft, dass der erneute Gang an die Öffentlichkeit die Verantwortlichen auf Bundesebene wachrüttelt. „Denn offenbar waren unsere mittlerweile hunderten Anrufe, E-Mails und Briefe nicht genug.“

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