28.10.2021

Großes Potenzial für Wien und Air Canada

„Die Zeit für Kanada ist jetzt,“ sagt Frank Hartung, Manager Leisure Sales & Marketing, Germany and Austria bei Air Canada, und erklärt im Gespräch, warum das so ist.

Das Air Canada Streckennetz wird wieder dichter, auch Wien wird mit einer modernen Boeing 787 angeflogen. Es geht wieder aufwärts?
Frank Hartung: Die Lichtblicke am Ende eines sehr langen Tunnels werden immer größer und heller. Gerade die Wien-Verbindung wurde noch bevor Kanada die Grenzen für touristische Reisen geöffnet hat, bewusst wieder aufgenommen, weil Wien für Air Canada ein wichtiger Verkehrsknoten ist. Kanada war ja für den touristischen Verkehr lange geschlossen, lediglich Reisen aus familiären Gründen oder zu Studienzwecken durften unter bestimmten Voraussetzungen (Quarantäne usw.) stattfinden. Seit 07. September ist nun endlich die Einreise für europäische Bürger zu touristischen Zwecken wieder möglich und damit gewinnt die Wien Verbindungen wieder zunehmend an Bedeutung.

Welche Voraussetzungen muss der Kanada-Reisende erfüllen, muss er geimpft sein?
Kanada hat die Einreise klar geregelt: Doppelt geimpft und PCR-getestet (bis zu 72 Stunden vor Abflug). Und, jeder ausländische Besucher muss sich vorab über die ArriveCAN App registrieren, mit der Vorgabe, das Zertifikat bereits vor Abreise elektronisch vorzulegen, um den Einreiseprozess zu vereinfachen. Es mag alles ein wenig kompliziert erscheinen, aber der digitale Trend ist nicht mehr aufzuhalten. Die Abläufe funktionieren bereits sehr gut, die Passagierresonanz ist überaus positiv.

Wien spielt für Air Canada also eine wichtige Rolle?
Wien hat sich im Rahmen des Joint Ventures mit Austrian Airlines und Lufthansa Gruppe für Air Canada als echter Verkehrsknotenpunkt etabliert. Was wir mit der Entscheidung, Wien-Toronto Flüge aufzunehmen (vor Corona), erhofft und auch ein Stückweit erwartet haben. Denn über Wien können wir auf das Streckennetz unseres Star Alliance Partners Austrian Airlines zugreifen, umgekehrt Austrian auf das Streckennetz von Air Canada in Nordamerika. Gerade in der Krise hat sich diese Kooperation sehr gut bewährt. Wien ist als Transfer-Hub mit den vielen Austrian-Verbindungen von und nach Südost- und Mitteleuropa über Wien nach Toronto und darüber hinaus für uns sehr wichtig. Diese engen Beziehungen mit Fokus, den Knotenpunkt des jeweiligen Joint Venture Partnern zu stärken, funktioniert für alle gut: Für Air Canada, für Austrian Airlines und für Wien.

Demnach hat sich Toronto, das ja im Sommerflugplan 2019 ein „fliegender“ Wechsel mit Austrian Airlines (fliegen seither nach Montreal) war, am Markt etabliert?
Im Rahmen des Joint Ventures mit Austrian hat man sich im April 2019 darauf geeinigt, dass Air Canada Toronto anbietet und Austrian parallel eine Montreal-Verbindung eröffnet. Was innerhalb kürzester Zeit zu einem großen Kapazitätszuwachs mit großem Angebot aus Österreich und Kanada führte. Die Mischung aus lokalen Märkten plus Umsteigeverkehr mit dem Austrian Streckennetz und einem starken kanadischen Geschäft über den Sommer nach Wien hat sich – auch in der Krise - als eine sehr gute herausgestellt. Die Kanadier durften ja bereits zu Zeiten wieder nach Europa reisen (ab Mai), als die Europäer noch nicht nach Kanada reisen durfte – diese Möglichkeit wurde stark angenommen. Man wollte einfach reisen und schöne Erlebnisse haben und gerade Wien trifft mit Kultur & Geschichte, Architektur und Kulinarik die Reisevorstellungen- und Wünsche der Kanadier punktgenau.

Wien ist also nicht nur ein Geschäftsreise-, sondern auch ein beliebtes Städtereiseziel?
Wien ist für die Kanadier wirklich ein Traumziel und wird gerne mit Prag und Budapest im klassischen Dreieck verbunden. Das weiß man auch bei Wien Tourismus und der ÖW, die in Kanada immer sehr aktiv waren und auch jetzt in den kanadischen Markt investieren. Gerade, dass der Wien-Flug eben divergente Märkte bedient – Outgoing von Österreich nach Kanada und in die USA, Umsteigeverkehr über Wien aus ganz Europa, Incoming aus den USA und Kanada – zeigt das große Potenzial für Air Canada.

Vor allem wenn man als solche auch über ein veritables Streckennetz in die USA verfügt?
Bereits vor der Krise zeigte sich: Es ist nicht nur der zielreine Flug, sondern vor allem das sehr enge Streckennetz über Toronto nach ganz Kanada bzw. in die USA mit super Anschlüssen etwa nach Vancouver, Calgary, Halifax, Winnipeg oder nach Los Angeles, Denver, Chicago oder nach Florida. Hier ist der USP, dass die Einreise in die USA bereits in Kanada stattfindet. Wenn man also auf dem Weg in die USA sowieso irgendwo umsteigen muss, dann kann ich nur empfehlen, das in Kanada zu tun. Weil super easy und super schnell.

Stichwort Vancouver, die Touristik wünscht sich immer schon die „andere“ Seite Kanadas?
Denkt man an Kanada, dann sieht man die Rocky Mountains oder den Pazifik vor sich, man denkt an Naturerlebnisse in den Bergen und da sind Vancouver und Calgary die Einfallstore. Drei Viertel der gesamten touristischen Nachfrage geht auch in den Westen. Ab Österreich ist die Nachfrage zwar stark saisonal getrieben, aber aufgrund des kleinen Marktes nicht groß genug, um – wenn auch nur in der Hochsaison – Flüge von Wien nach Vancouver oder Calgary profitabel aufzulegen. Wir decken diese Nachfrage aber über Toronto oder mit Flügen ab Frankfurt – Calgary wird ganzjährig und Vancouver täglich im Sommer angeflogen – und idealen Zubringerflügen mit Austrian sehr gut ab.

Welche Herkunftsmärkte „sitzen“ am Wien-Torontoflug?
Kanada und die USA sind mit Abstand die stärksten Märkte, Umsteigen aus Kanada in Toronto nach Wien und darüber hinaus am Austrian Streckennetz bzw. aus den USA über Toronto nach oder über Wien weiter decken zusammen grob etwa 60 % des Gesamtaufkommens ab. Aber auch die Verbindungen aus ganz Europa bis in den Iran, eine Nische, die Austrian lange Zeit ab Wien geflogen ist - passen hier die Zeitenlagen, sind das ebenso sehr gute Märkte.

Aktuell fliegt Air Canada dreimal pro Woche, mit Winterflugplan kommt eine vierte wöchentliche Frequenz dazu, die Auslastung ist demnach zufriedenstellend?
Der August und September haben uns mit einer durchschnittlichen Auslastung zwischen 60 und 65 % überrascht. Im Winter - touristisch nicht wirklich die Hauptreisezeit – wird es schwieriger. Wir glauben aber, dass sowohl in Deutschland als auch in Österreich die nunmehrigen Grenzöffnungen - ab 08. November ist die Einreise für Europäer auch in die USA wieder möglich – im aktuellen Regenerationsprozess noch viel bewirken wird. Die Hauptüberlegungen werden aber wohl in Richtung Sommer gehen.

Air Canada arbeite eng mit den Touristboards zusammen, ihnen kommt im Restartprozess eine wichtige Rolle zu?
Wir arbeiten in Deutschland mit sehr vielen Tourismusvertretungen zusammen, denn fast jede kanadische Provinz verfügt in Deutschland über eine Agentur. Die gemeinsame Zielrichtung ist klar: Kanada ist ein Ziel der Weite und Unberührtheit, und hat somit die besten Voraussetzungen jetzt rasch zurückzukommen. Die Zeit für Kanada ist jetzt, denn Kanada ist quasi die Destination des „natürlichen Distancing“.

Kanada steht für Weite, was macht Kanada noch besonders und speziell?
Ich habe vieleEcken Kanadas kennengelernt. Ich bin z.B. ein großer Fan von Neufundland und dem Yukon und war bereits mehrfach in diesen fantastischen Regionen, die wenige Besucher kennen. Kanada ist in vielerlei Hinsicht ein traumhaftes Reiseland. Diese fantastische Natur, Unberührtheit und Weite, Outdoorerlebnisse, Wandern, Fischen, Abenteuer, aber auch spannende Metropolen und vor allem die unglaublich freundlichen, netten, zugänglichen Kanadier – Kanada ist einfach ein unglaublich schönes, vielfältiges und sicheres Wohlfühl-Reiseland. Steht man beispielsweise als Tourist mit einer Karte in Toronto, Montreal, Halifax – egal wo – auf der Straße, dauert es keine Minute und man wird angesprochen, ob man Hilfe braucht. Diese Offenheit und Freundlichkeit überrascht mich immer wieder aufs Neue.

Da gibt es aber das Klischee der französischen und britischen Differenzierung?
Dieses besonders Fühlen bzw. eine besondere Stellung einnehmen zu wollen von Seiten der Franco-Kanadier, erscheint von außen betrachtet durchaus ein wenig merkwürdig. Jedoch, und das sagen jene, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen: Es sind sieben Millionen französischsprachige mit französisch-kulturellem Hintergrund in einem „Meer“ von 400 Millionen englischsprachigen und von England geprägten Menschen in ganz Nordamerika. Da legt man auf Eigenheiten Wert, die Kulinarik und die französische Kultur spielen auch eine große Rolle. Und man muss auch wissen, dass Kanada was die Zweisprachigkeit betrifft, konsequent und strikt ist. Denn alles, was in Kanada offiziell nach außen geht, muss per Gesetz zweisprachig sein, auch bei Air Canada.

Je weiter man dann nach Westen kommt, desto legerer wird es. In den großen Metropolen wie Vancouver oder Calgary sind Pioniergeist und Cowboyfeeling sicht- und spürbar.  Vancouver ist weit weg vom Osten, die Flugzeit von Montreal beträgt fünfeinhalb Stunden, auch Quebec ist weit weg. Kanada ist eben ein großes Land, hat aber gerade einmal rund 38 Millionen Einwohner, warum die Kanadier auch oft „we are a small country“ sagen. Ich finde es schon sehr charmant, wenn das flächenmäßig zweitgrößte Land der Erde über sich selbst sagt, dass es ein kleines Land ist.

Hat die Coronakrise das Produkt Air Canada beeinflusst bzw. verändert?
Bis auf ein paar Dinge, die aufgrund behördlicher Vorgaben ausgesetzt werden mussten bzw. aktuell nicht in vollem Umfang stattfinden können – beispielsweise musste das Cateringkonzept angepasst werden, weil zurzeit keine offenen Speisen serviert werden dürfen – ist das Produkt unverändert. Selbstverständlich gibt es auf Langstrecke unverändert Menüs, aber eben in einem angepassten Modus. All das, was gerade (noch) nicht geht, kommt aber wieder. Wir haben allerdings ein sehr umfassendes Reinigungs- und Hygienekonzept an Bord und an den Flughäfen eingeführt, um die Corona Ausbreitung einzudämmen und unseren Gästen die größtmögliche Sicherheit beim Fliegen mit Air Canada zu geben.

Alle Air Canada Mitarbeiter – Bodendienst wie Bordpersonal – müssen geimpft sein?
Ja, und der gesamte staff ist hier sehr verantwortungsbewusst und konsequent. Anders wie in Europa lassen sich in Kanada derartige Gesetze leichter durchsetzen. So hat die kanadische Regierung auch festgeschrieben, dass jeder, der im Kundenverkehr, Pflege- oder medizinischen Bereich arbeitet, geimpft sein muss. Andernfalls verliert er den Job.

Mit der Signature Class spielt Air Canada im Business Class Segment in der Oberliga mit, was sind hier die Besonderheiten?
Sicherlich die mehr als zwei Meter langen Flachbetten und ein Bildschirm, der fast so groß, wie meiner zu Hause ist. Dann natürlich die bei den Kunden überaus beliebte Sitzplatzanordnung im Fischgrätsystem. Denn damit stellen wir sicher, dass jeder Business-Passagier einen direkten Zugang zum Gang hat. Jeder Fluggast hat seinen kleinen, abgeschlossenen Bereich, der Privatsphäre gewährleistet. Dann natürlich unsere preisgekrönten Maple Leaf Lounges, die an 17 Flughäfen in ganz Kanada, den USA und in Europa mit vielen Annehmlichkeiten einen kurzweiligen Aufenthalt ermöglichen oder ein Concierge Service auf allen Flughäfen – auch in Wien – bei dem sich Kollegen von der Begleitung zum Anschlussflug bis zum Restauranttipp in der Zieldestination um alle Anliegen unserer Business Class Passagiere bemühen. Das Produkt Air Canada ist ein in sich geschlossenes, sehr rundes Konzept, auf das wir wirklich sehr stolz sind.

Generell, glauben Sie, dass die Kluft zwischen Business und Eco künftig noch größer werden wird?
Diese Entwicklung wird spannend. Die Business Class wird bzw. wurde zu 80 % vom Geschäftsreiseverkehr gefüllt. Das ändert sich gerade, denn das auch für uns wichtige Businesstravel-Segment aus Europa nach Nordamerika braucht noch Zeit, um ansatzweise wieder zurückzukommen oder wird vielleicht – da gibt es unterschiedliche Meinungen – in gewohntem Maße gar nicht mehr zurückkommen. Stellt man sich aber preislich ordentlich auf, dann gibt es wachsende Nachfrage. Wenn etwa Businessclass-Aufzahlungen für das Leisure Segment angemessen sind, was Air Canada stets versucht herauszufiltern. Aktuell ist ein klarer Trend zu hochwertigen Reisen feststellbar – das bestätigen auch die Reisebüros und Veranstalter. Für Reisen wird aktuell wieder mehr Geld ausgegeben, damit wächst auch nachweisbar die Nachfrage für die Premium Eco und Business Class im Leisure Bereich. Aber die oft sehr kurzfristig erwirtschafteten Erträge, die man auch im Geschäftsreisebereich lukriert hat, sind in der Business Class momentan nicht zu generieren.

Noch ein Wort zur Preisstruktur und „Kampfpreisen“ eines deutschen Ferienfliegers?
Derartige Frühbucherpreise – denn das sind diese Angebote – sehe ich gelassen. „Knallerpreise“ sind eben auch eine Strategie, um wieder Aufmerksamkeit im Markt zu schaffen. Das gab es eigentlich immer schon und hat sich vielleicht jetzt noch ein bisschen verstärkt. Weil alle Airlines noch nicht wieder eine klare Entwicklung sehen, wie das kommende Frühjahr und der nächste Sommer aussehen werden. Hier muss man wirklich realistisch bleiben. Worauf basiert denn das Revenue-Managements? Auf wahnsinnig vielen historischen Daten, die in Systeme eingefüttert werden und am Ende sagt der Computer an dem und dem Tag kann man den Sitzplatz Wien – Toronto um so und so viel Euro verkaufen. Weil das sozusagen in den letzten 20 Jahren immer der Preis war, den man erzielen konnte. Jetzt allerdings versagen diese Systeme. Wir kommen aus einer nie dagewesenen Krise, es kann sein, dass sich die Nachfrage extrem schnell erholen und boomen wird. Andere wiederum mahnen zur Vorsicht und sagen, die Kapazität am Nordatlantik wird zu groß und die Nachfrage nicht so massiv sein. Genau in diesem Spannungsfeld bewegen sich aktuell alle Airlines. Gerade das richtige Preisgefüge und Angebot zu finden, ist ein wenig wie Tappen im Nebel. Manche kurbeln durch sehr günstige Preise die Nachfrage an, aber insgesamt muss man sagen, dass das Preisniveau aktuell sehr gut ist.

Der Durchschnittspreis für ein Ticket Wien-Toronto wird sich also nicht wesentlich verändern?
Kanada ist in der Touristik ein extrem saisonales Ziel. Juni, Juli August bis Mitte September- gerade der September hat sich immer stärker zu einem Hochsaisonmonat entwickelt – läuft das Geschäft. Auch Skifahren – Helisking – wird immer mehr zum Thema. Wir hoffen, dass wir wieder ein Preisniveau wie vor der Krise umsetzen können. Was in der Hochsaison knapp unter tausend Euro nach Toronto und in den Westen Kanadas, weil hier die Nachfrage größer ist, zwischen 1.000 und 1.200 Euro all in bedeutet. Die Preisfindung in den nächsten Wochen und Monaten wird in jedem Fall sehr spannend, weil im Moment eben alle Systeme auf historischen Daten der letzten Jahre basieren. Man muss aber auch den Anspruch des Kunden nach Flexibilität berücksichtigen, denn dieser der wird bleiben, darauf müssen die Airlines reagieren. Das sollte aus meiner Sicht auch der Lerneffekt aus der Krise sein.

Müssen Airlines was die Zahlungsmodalitäten betrifft umdenken, weil das alte Muster nicht mehr in die Zeit nach der Krise passt?
Zwischen dem Bezahlen des Tickets am Abflugtag oder bis zu acht Monate im Voraus gibt es eine Bandbreite. Jetzt bezahlen, mit klarer Regelung und einfachem Konzept, umbuchen zu können oder das Geld zurückzubekommen – das ist die Entwicklung, die allen Beteiligten im Sinne des gemeinsamen Kunden mehr Flexibilität abfordert.

Wie ist es nach eineinhalb Jahren „offline“ um die Wahrnehmung von Air Canada und dem Reiseland Kanada im stationären Vertrieb, bei den Reisebüros, bestellt?
Auch wir waren in Kurzarbeit und wir mussten uns - Stichwort Krisenmodus – auf viele interne Themen beschränken. Da ging es weniger um zukunftsorientierte Kommunikation, sondern eher um die Abwicklung wie Refunds und Umbuchungen. Mit der Einführung der Flüge von Wien nach Toronto im April 2019 haben wir sehr viele Maßnahmen im Markt Österreich gesetzt, um uns und die Destination zu promoten. Der Vorteil des Zielgebietes Kanada im touristischen Markt war immer, dass es eine enorme Bandbreite und Vielfalt an Produkten und Angeboten gibt. Alles was man tun möchte, egal zu welcher Jahreszeit und in welcher Region – und wenn es das tiefste Manitoba oder Saskatchewan ist, findet man. Dieses riesige Angebot liegt in den Reisebüros in den Katalogen auf und ist in den Systemen buchbar. Um den Reisebüromitarbeitern dafür die notwendigen Kenntnisse über dieses große „kleine“ Land zu vermitteln, veranstalten wir auch jetzt mit vielen Partnern virtuelle Schulungen (siehe nachstehend), um das unsagbar große Angebot und das zu Recht positive Image Kanadas zu vermitteln.

Abschließend, was wünschen Sie sich vom österreichischen Reisemarkt?
Mein Ziel war von Anfang an, gemeinsam mit vielen Partnern Kanada nach Österreich zu bringen. Ich kann nur sagen: Fahrt’s hin, schaut’s Euch Kanada vom Yukon bis Nova Scotia, von der Churchill Bay bis nach Alberta oder British Columbia an und versucht, Gäste dafür zu gewinnen. Die Veranstalter halten dafür Programme und Produkte bereit – auch für Einsteiger und Familien. Und denkt an das Umsteigen in Kanada, auch wenn es in die USA gehen soll. Es ist alles da, und noch sehr viel mehr. Ab kommendem Sommerflugplan dann wieder täglich ab Wien nach Toronto und weiter, wohin Eure Kunden auch immer wollen.


Virtuelle Reise durch Québec
Was die größte Provinz Kanadas so einzigartig macht, sind neben spannenden Städten, malerischen Landschaften mit vielfältiger Flora und Fauna, den First Nations und zahlreichen UNESCO-Weltkulturerbstätten vor allem die sehr unterschiedlichen Regionen. Von der kargen Natur im hohen Norden über die endlosen Wälder im Westen bis zu Weinanbaugebieten im Süden und der maritimen Landschaft im Osten.

Alles über diese beeindruckende kanadische Region erfahren Reisebüromitarbeiter in einem kurzweiligen Webinar, das Air Canada in Kooperation mit Bonjour Québec veranstaltet. Erfahren Sie in 40 Minuten, wie Reisende in Québec eine kreative Kultur erleben können, die vielerorts von der indigenen Bevölkerung beeinflusst wird und vom Erbe der französischen Kultur stark geprägt ist.

Termin: 3. November um 9 Uhr
Anmeldungen für das kostenfreie Webinar sind unter event.webinarjam.com möglich

(Von Brigitte Charwat)

Branchen-News, die Sie wirklich brauchen!

Partner

Mediadaten