16.11.2020

„Grüne Woche“ findet nur digital statt

Die nächste Großveranstaltung wandert ins Netz ab: die „Grüne Woche“, weltgrößte Landwirtschaftsmesse in Berlin, sagt ihre physische Ausgabe ab.

Die Internationale Grüne Woche in Berlin findet im kommenden Jahr als rein digitale Veranstaltung statt. Grund dafür seien die hohen Corona-Infektionszahlen, erklärte die Messe Berlin heute, 16. November. Bereits im August hatten die Veranstalter angekündigt, dass die Landwirtschafts- und Ernährungsmesse, die in diesem Jahr noch 400.000 Besucher angezogen hatte, im kommenden Jahr lediglich als Branchentreff ohne Publikum abgehalten werden solle. Stattfinden als vollständig digitale Variante soll die Grüne Woche nun vom 20. bis 21. Jänner 2021.

Verkürzt auf zwei Tage

Die Verkürzung auf lediglich zwei Tage war bereits bisher bekannt. Sowohl die Eröffnungspressekonferenz als auch Vorträge und Diskussionsrunden sollen dabei live im Internet übertragen und so nach Veranstalterangaben einem „breiten Publikum“ zugänglich gemacht werden. „Unsere Bühnen werden nun zum Fernsehstudio“, erklärte Lars Jaeger, Projektleiter der Internationalen Grünen Woche bei der Messe Berlin. Parallel zur Grünen Woche soll auch die Konferenz Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) digital stattfinden. Das Forum, das sich im kommenden Jahr mit der Frage „Pandemien und Klimawandel: Wie ernähren wir die Welt?“ befassen soll, findet vom 18. bis zum 22. Jänner statt. Beim GFFA diskutieren rund 2.000 internationale Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu agrar- und ernährungspolitischen Fragen.

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