29.03.2021

"Grüner Pass"-Gipfel

Die EU-Tourismusminister treffen sich auf Einladung von Ministerin Elisabeth Köstinger virtuell, um Bedingungen und Inhalte des "Grünen Passes" zu besprechen, der das Reisen wieder problemloser möglich machen soll.

13 europäische Tourismusländer nehmen bei diesem Gipfel heute Montag teil. Der geplante Pass soll Zertifikate für geimpfte, getestete oder genesene Personen enthalten. Wer geimpft, getestet oder genesen ist, soll bald wieder Erleichterungen bei der Reisefreiheit in Anspruch nehmen dürfen. „Wir wollen uns mit den anderen Tourismusländern der EU koordinieren, damit wir möglichst bald zu einheitlichen Rahmenbedingungen kommen, unter denen der 'Grüne Pass' eingesetzt werden kann“, so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger.

Ziel des Gipfels ist es, dass sich die Tourismusministerinnen und Tourismusminister über die wichtigsten Voraussetzungen, welche das europäische „Green Certificate“ in Bezug auf Tourismus erfüllen sollte, verständigen. Neben Österreich sind Bulgarien, Kroatien, Zypern, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Malta, Portugal, Slowenien und Spanien vertreten. „Ein Europa ohne Reisefreiheit ist dauerhaft nicht vorstellbar. Wer geimpft, getestet oder genesen ist, soll schon bald leichter reisen oder Urlaub machen dürfen. Dafür sorgen wir mit dem 'Grünen Pass' und darüber sprechen wir mit den Tourismusministerinnen und -ministern aus zwölf anderen Staaten“, so Köstinger.

In Österreich wird bereits intensiv an der Umsetzung des „Grünen Passes“ gearbeitet. Die Bundesregierung hat dafür in der letzten Woche im Nationalrat die gesetzlichen Grundlagen geschaffen. Die ersten Umsetzungsschritte sollen schon bis Ende April erfolgen, das hat das Gesundheitsministerium am vergangenen Freitag bestätigt. Im ersten Schritt sollen Testergebnisse sowie der Genesenen-Status von Personen, die schon an Covid-19 erkrankt waren, eingetragen werden. Im zweiten Schritt wird ab Juni zusätzlich der Nachweis einer Impfung in den Grünen Pass aufgenommen. In Österreich wird der digitale „Grüne Pass" einen QR-Code enthalten, der die Information zum Status der Person ausgibt. Der „Grüne Pass“ wird sowohl digital als auch in Papierform verwendet werden können. Die EU wird die Schnittstellen zur Verfügung stellen, damit der „Grüne Pass“ europaweit lesbar und verwendbar ist. 

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