18.06.2019

Guardi feiert rundes Jubiläum

Der heimische Aluminiumzaun- und Balkonhersteller, der auch viele Hotels bei ihren Vorhaben professionell zur Seite steht, feierte kürzlich sein 20-jähriges Firmenjubiläum.

„Mein Beruf ist die perfekte Kombination von Design und Technik, gewürzt mit Menschlichkeit“, sagt Rudi Czapek, Geschäftsführer von Guardi. Czapek, der auf einem Bauernhof im Mühlviertel aufgewachsen ist, verschlug es nach seiner Lehre zum Werkzeugmacher in die USA. Aus einem geplanten Kurzurlaub wurde ein mehrjähriger Aufenthalt. Wieder zurück in Österreich verkaufte Czapek Werkzeuge in Osteuropa und wechselte anschließend auf das Designen und Herstellen von Lampen.

Seinen ersten Gartenzaun baute er für sich selbst. „Der ist mir anscheinend sehr gut gelungen. Danach kamen nämlich die ersten Nachbarn, denen der Gartenzaun gefallen hat und wollten auch so einen", so Czapek, der das Unternehmen im Jahr 1999 gegründet hat. „Aluminium war und ist meine große Leidenschaft. Ein moderner Werkstoff, der vielfältig einsetzbar ist. Das Material ist leicht, gut formbar, witterungsbeständig und daher optimal für alle Anwendungen im Außenbereich.

Das Portfolio ist breit. Den Großteil der Gartenzaun-Modelle designt Czapek selbst, oft sind sie im Zusammenspiel mit Kunden und Architekten entstanden. Mit automatischen Aluminium-Schiebetoren und -türen, Gartenprodukten, Carports, Terrassenböden aus Aluminium bis hin zu Paket- und Mülltonnenboxen wird das Angebot laufend erweitert.

Exportanteil und Digitalisierung werden ausgebaut

Ein jährliches Wachstum von 26 Prozent bestätigt den eingeschlagenen Weg. Jährlich mehr als 12.000 Montagen und ein stetig steigender Exportanteil spiegeln die Internationalität des Unternehmens wider. Rund 400 Mitarbeiter zählt das Unternehmen aktuell. Mehr als 30 Patente wurden in den vergangenen Jahren angemeldet und auch beim Thema „Digitalisierung“ ist Guardi Vorreiter. In Pasching wurde 2017 der wohl modernste Showroom der Branche eröffnet, in dem Kunden mit 3-D-Rundgängen, Bildschirmpräsentationen und persönlicher Beratung bei der Auswahl des Zauns unterstützt werden.

Zudem wurde kürzlich das neue Informations- und Kommunikationstool „Haberer“ präsentiert, um Mitarbeiter bestmöglich zu vernetzen. Was auffällt: Es kommt zu einer immer größeren Verschmelzung von analog und digital (elektronische Zutrittslösungen, Biometrie, Überwachung, Fernsteuerung, Fernwartung). Czapek: „Die Digitalisierung umfasst alle Bereiche unseres Unternehmens. Industrie 4.0 ist bereits Realität und künstliche Intelligenz macht unsere Arbeitsprozesse im Kundendienst effizienter. Zukünftig widmen wir uns verstärkt, um die Optimierung des Online-Shopping-Erlebnisses.“ 
 

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