18.11.2021

Gute Nachfrage brachte DO&CO im Halbjahr Gewinn

Eine sich erholende Nachfrage hat dem börsennotierten Caterer DO&CO im Halbjahr 2021/22 einen Gewinn von 7,32 Mio. Euro beschert.

Eine sich erholende Nachfrage hat dem börsennotierten Caterer DO&CO im Halbjahr 2021/22 einen Gewinn von 7,32 Mio. Euro beschert. Im Halbjahr des Vorjahres war noch ein Verlust von 37,27 Mio. Euro zu Buche gestanden. Die Pandemie wirke zwar nach wie vor auf alle Geschäftsfelder ein, die heurigen Lockerungen der Beschränkungen halfen jedoch. Darüber hinaus habe man an der Erschließung neuer Vertriebskanäle und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle gearbeitet.

"Die Nachfrage in allen Divisionen ist erfreulich hoch", hieß es am Donnerstag vom Unternehmen. Der Umsatz stieg im Halbjahr von 111,35 Mio. Euro im Vorjahr auf 286,02 Mio. Euro und hat sich damit mehr als verdoppelt.

Im Segment Airline Catering ging es deutlich bergauf, nachdem das Geschäft im Vorjahr wegen der Coronapandemie fast komplett zum Erliegen gekommen war - der Umsatz stieg um 164,5 Prozent auf 208,46 Mio. Euro an. DO&CO konnte in der Sparte im ersten Halbjahr einige Neukunden an Land ziehen: Ende März startete das Unternehmen eine Partnerschaft mit Delta Airlines in Detroit. Auch für All Nippon Airways aus Frankfurt und München sowie für Etihad-Airways-Flüge von diesen beiden Standorten hat DO&CO das Catering übernommen. Auch das Buy-on-board Catering für alle Iberia Express Flüge hat DO&CO im Juni übernommen.

Im International Event Catering konnte der Umsatz von 15,33 Mio. auf 48,73 Mio. Euro gesteigert werden. Das zweite Quartal 2021/22 sei das umsatzstärkste seit Beginn der Coronakrise gewesen, da die ersten Sportgroßveranstaltungen wie die UEFA-Europameisterschaft wieder stattfanden, heißt es in der Aussendung.

Umsatzsteigerungen gab es auch im Bereich Restaurants, Lounges & Hotels mit plus 67,5 Prozent auf 28,83 Mio. Euro. In der Sparte wurde vor allem am neuen "Henry Market" Konzept gearbeitet. Positiv schlug sich auch nieder, dass die Restaurants und Hotels in Wien ab Mai wieder öffnen durften.

Operativ gab es ebenfalls Ergebnissteigerungen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 6,59 Mio. Euro auf 48,83 Mio. Euro und das Betriebsergebnis drehte von minus 31,58 Mio. Euro auf plus 23,86 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr sei der Vorstand "zuversichtlich, den erfolgreichen Weg der letzten Jahre fortsetzen zu können." Man habe in den letzten Monaten einige neue Aufträge gewonnen, unter anderem Cateringverträge für JetBlue und Saudi Royal Aviation, und werde auch weiter an großen Ausschreibungen teilnehmen.

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