04.10.2018

GV informiert über Kochlehre

Beim „Tag der Lehre“ informiert GV-Austria im MAK über eine Ausbildung mit Karrierepotenzial: „Koch oder Köchin in der Gemeinschaftsverpflegung“.

 

Der „Tag der Lehre“ gilt als Top-Event für all jene, die sich für interessante Jobs mit guten Zukunftschancen interessieren. Dieses Jahr findet diese Infoveranstaltung, bei der sich die gefragtesten Branchen des Arbeitsmarktes vorstellen, am 17. und 18. Oktober im MAK Wien statt. Auch in der Branche der österreichischen Gemeinschaftsverpfleger, deren beinahe 30.000 Mitarbeiter täglich Konsumenten mit abwechslungsreichen 0und wertvollen Speisen versorgen, werden Lehrlinge professionell ausgebildet. Über die vielen Vorteile, eine erfolgversprechende Kochlehre in dieser attraktiven Branche zu starten, wird der Dachverband der österreichischen Gemeinschaftsverpfleger (GV-Austria) auf seinem Infostand im MAK detailliert informieren.

„Leider ist nicht allen bewusst, welche tollen Arbeitsmöglichkeiten unsere Branche bietet. Deshalb sehen wir es als eine unserer größten Herausforderungen und Aufgaben an, das Image dieses Berufs und unserer Branche verstärkt ins richtige Licht zu rücken. Es müssen Konzepte auf dem Tisch, wie Anreize geschafft werden können, den Beruf des Kochs zu erlernen“, sagt GV-Austria-Präsident Manfred Ronge. „Mit vielen Maßnahmen, wie zum Beispiel unseren neuen Imagefilmen und Messeauftritten, arbeiten wir bereits daran, das positive Image unserer Branche nochmals deutlich zu heben und sie so für junge Menschen interessant zu machen.“

Die Branche der Gemeinschaftsverpfleger steht im Bereich ihrer Lehrlingsausbildung aber aktuell vor einer weiteren Herausforderung. Aufgrund der Gesetzeslage droht derzeit die Gefahr, dass Lehrlinge, die Asylwerber sind, von der Abschiebung bedroht sein können. GV-Austria bietet bei der Lösungsfindung dieser Problematik die Mitarbeit des Verbandes an: „Die Rechtssicherheit der Verträge zwischen den betroffenen Lehrlingen und den Betrieben sollte sichergestellt werden. Wer einen bestehenden Lehrvertrag hat, soll bis zum Ende seiner Lehre im Betrieb bleiben dürfen. Wir hoffen hier auf kulante Lösungen“, heißt es aus dem Verbandsvorstand.

Die österreichischen Gemeinschaftsverpfleger verköstigen in ihrer Gesamtheit nicht nur täglich rund 2,5 Millionen Menschen in Betrieben, Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, Kasernen, Pflegeheimen und Justizanstalten in höchster Qualität. Sie sind sich ebenso ihrer Verantwortung für die Gesellschaft bewusst und bilden mit viel Kompetenz Kochlehrlinge für ihre weitere Karriere aus.

 

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