30.04.2020

GV ist Vorreiter in Sachen Hygiene

In Zeiten von Corona rufen Hotels und Gastronomiebetriebe große Hygieneanstrengungen aus. Diese stehen in der Großverpflegung auch ohne pandemischen Anlass auf der Tagesordnung.

Ohne Mund-Nasenschutz kommt man nicht mal bei der Tür rein. Aber das ist in Zeiten wie diesen ohnedies normal. Im Büro von Geschäftsführer Peter Zillner herrscht reger Parteienverkehr. Nur erkennt man niemand. Die Mitarbeiter sind in Ganzkörper-Schutzanzüge gehüllt. Nicht ein Stück Haut ist zu sehen. „Das sind die Kollegen, die für die Covid-Station zuständig sind. Das ist ein komplett abgeschirmter Bereich, der nur über Sicherheitsschleusen erreichbar ist. Da komm nicht einmal ich hinein“, erklärt Zillner im Gespräch mit HGV PRAXIS.

Der Manager ist Geschäftsführer von Sana Catering, der Verpflegungstochter der Häuser der Barmherzigkeit, ein Kranken- und Pflegezweig der Erzdiözese Wien. Im Haus der Barmherzigkeit in Ottakring läuft die Küche momentan auf Halbgas. „Wir kochen aktuell rund 550 Essen pro Tag. Normalerweise sind es über tausend, aber nun sind alle Kindergärten und Horte geschlossen, weshalb wir nichts zum Ausliefern haben“, so Zillner.

Fragen nach der Hygiene pariert Zillner gelassen. „Nicht anders als sonst“, entgegnet er. „Wir unterliegen ständig strengsten Auflagen und werden laufend kontrolliert. Sämtliche Bewohner und Mitarbeiter wurden auf Covid getestet und für die Hygiene in der Küche haben wir sechs Punkte noch einmal präzisiert:

  • absolutes Betretungsverbot für Betriebsfremde
  • Pflicht zum Tragen von MNS
  • Kein BewohnerInnenkontakt
  • Abstand von 1,5 Metern zwischen den MA
  • Erhöhte Reinigungs- und Desinfektionstaktung
  • Kein Fahren mit Aufzügen

Beim Mund-Nasen-Schutz beschreitet Sana Catering völlig neue Wege. So kommen seit Neuestem Schutzvisiere von der Firma Cover Covid zum Einsatz. Sie erleichtern nicht nur die Arbeit enorm, weil das Plexiglasschild die Sicht nicht einschränkt, und ein weiterer Vorteil ist die durch einen doppelten Kopfring sehr angenehme Durchlüftung des Gesichtsfeldes. Dieser Punkt ist ja bei Stoff- oder Papiermasken ein echtes Manko, zumal man immer den eigenen Atem spürt, Brillengläser beschlagen und eine unangenehme Wärmeentwicklung das Arbeiten erschweren.

Die Kopfringe der Visiere können in den sechs Lebensmittelfarben geordert werden und erleichtern so die Zuteilung zum jeweiligen Arbeitsbereich. Auch das leistet einer rigideren Hygienepraxis Vorschub. Bequemlichkeit und Schutzumfang haben natürlich ihren Preis. Je nach Ausstattung liegt dieser zwischen 20 und 30 Euro.

https://www.speisenverteilung.info/cover-covid/

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