23.12.2019

Heimischer Fisch in vieler Munde

Fisch aus heimischen Bächen, Seen, Teichen und Flüssen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Darauf stellt sich die Fischereiwirtschaft mit Aquakulturen ein.

In Österreich wurden im Vorjahr rund 4.084 Tonnen Speisefisch produziert, das waren um 5,7 Prozent mehr als 2017. Die Zahl der österreichischen Speisefischproduzenten stieg um 10 auf 492 Unternehmen.

Allerdings habe es trotz gestiegener Gesamtproduktion teils hohe Einbußen gegeben, teilte die Statistik Austria mit. Als Hauptursachen für die Einbußen nannten die Aquakulturproduzenten vor allem Fressfeinde – allen voran Fischotter, Fischreiher und Kormorane – und Wassermangel wegen der hohen Temperaturen, gefolgt von Hochwasser sowie Umbau- bzw. Sanierungsarbeiten.

Die Verkaufsmengen bei Regenbogen- bzw. Lachsforellen stiegen um 4,2 Prozent auf 1.358 Tonnen, bei Karpfen um 4,3 Prozent auf 647 Tonnen und bei Bach- bzw. Seeforellen um 16,2 Prozent auf 461 Tonnen. Kräftige Zuwächse gab es auch bei Elsässer Saiblingen (plus 49,1 Prozent auf 299 Tonnen) und Seesaiblingen (plus 14,8 Prozent auf 272 Tonnen). Rückgänge verzeichneten dagegen Bachsaiblinge (minus 7,2 Prozent auf 551 Tonnen) und Afrikanische Raubwelse (minus 5,5 Prozent auf 421 Tonnen). Zudem wurden 2018 rund 18,7 Millionen Stück Laich (plus 18,4 Prozent) und 20,7 Millionen Jungfische aller Altersstufen (plus 3,0 Prozent) verkauft.

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