19.10.2020

Herbert Prohaska ist neuer Sektbotschafter

Prickelnd und ganz im Zeichen der rot-weiß-roten Banderole: Die Österreichische Sektgala 2020 fand erstmals im Rahmen eines „Silent Tastings“ als individuelle Verkostung statt. Eine Volltreffer landete das Sektkomitee mit dem neuen Botschafter für den österreichischen Sekt.

Im Zuge der Österreichischen Sektgala berichtete Benedikt Zacherl, stellvertretend für den Vorsitzender des Österreichischen Sektkomitees Herbert Jagersberger, von der positiven Marktentwicklung nach der Abschaffung der Schaumweinsteuer – nach einem Einbruch von 25 Prozent nach der Wiedereinführung 2014. Weiterhin stark im Trend ist Rosé Sekt mit einem zweistelligen Wachstum im Absatz im Lebensmittelhandel (rund 32 Prozent), mengenmäßig konnte sich Rosé Sekt in acht Jahren verdreifachen.

Dem folgte ein Aufruf an die Konsumenten sowie die Entscheider in Gastronomie und Handel, verstärkt auf rot-weiß-rot zu achten: „Österreichs Sekthersteller bieten hervorragende Produkte, die sich international auf allen Ebenen messen können. Die Sektpyramide bietet zudem eine gute Orientierungs- und Entscheidungshilfe beim Kauf. Und mit dem Griff zu heimischen Produkten bleibt Wertschöpfung im Land erhalten, die auch Arbeitsplätze sichert.“

Chris Yorke, Geschäftsführer der ÖWM, fügt dem hinzu: „Sekt wird in Österreich noch immer vor allem bei Feierlichkeiten serviert, dabei sind diese prickelnden Besonderheiten grandiose Speisenbegleiter – und zwar übers ganze Jahr hinweg. Das zu kommunizieren ist sicherlich eine unserer zukünftigen Aufgaben. Ich bin überzeugt, dass dadurch mehr und mehr Konsumenten zu unseren grandiosen Sekten greifen werden, wenn sie einen genussvollen Moment in ihren Alltag zaubern wollen. Zudem gilt es auch die heimische Hotellerie für unsere tollen Sekte zu begeistern, hier haben wir noch viel Potenzial.“

Österreichischer Sekt wird sportlich

Österreichs „Fußballer des 20. Jahrhunderts“ und TV-Analyst Herbert Prohaska über seine Motivation, sich für den österreichischen Sekt zu engagieren: „Österreichischer Wein und Sekt: Wovon man selbst überzeugt ist, dafür kann man gut Botschafter sein!“ so Prohaska, der versprach, seinen Sektkonsum nochmals deutlich zu steigern: „Ich trink ihm gerne.“

Herbert Jagersberger, Vorsitzender des Österreichischen Sektkomitees, über das frisch gekürte Testimonial: „Er steht für österreichische Tradition und Lebensart, welche auch mit kulinarischem Genuss verbunden sind.“

Herbert Prohaska ergänzt in seiner Funktion Sektbotschafterin Maria Großbauer, Nationalratsabgeordnete und Opernballorganisatorin a.D., welche trotz Corona-bedingter Einschränkungen zahlreiche Gelegenheiten fand, um österreichischem Sekt eine Bühne zu geben. Dazu zählen ein Sektbotschafter-Empfang, eine Sektverkostung für Wirtschaftstreibende und die Bewirtung von Berühmtheiten aus der Kulturszene wie Gustavo Dudamel mit österreichischem Sekt.

Prickelndes im Zeichen der rot-weiß-roten Banderole 

Für die Besucher des Silent Tastings hieß es indessen volle Konzentration. Schließlich galt es, sich die geschmacklichen Eigenschaften der drei Kategorien von österreichischem Sekt geschützten Ursprungs – Sekt g.U. Klassik, Sekt g.U. Reserve und Sekt g.U. Große Reserve – zu verinnerlichen. Auf die bestmögliche Sicherheit aller Teilnehmer bedacht, bot dieser Modus die besondere Gelegenheit, mehr als 70 Proben der 31 besten Sekthersteller des Landes individuell und strukturiert zu verkosten.

Die österreichische Sektpyramide ist übrigens bereits für 50 Prozent aller Sekttrinker eine wichtige Entscheidungshilfe beim Kauf. Im Vergleich zum Jahr 2017 hat sich ihre Bekanntheit in der Bevölkerung bereits verdoppelt.

Über 90 Prozent der österreichischen Bevölkerung ab 18 Jahren trinken zumindest gelegentlich Sekt – ein Viertel davon monatlich, immerhin rund fünf Prozent sogar wöchentlich. Sekt ist nach wie vor ein sehr anlassbezogenes Getränk. Rund drei Viertel (72 Prozent) der Österreicher trinken Sekt daher vor allem zu ganz besonderen Anlässen. Vor allem jüngere Leute genießen ihr Glas Sekt eher anlassbezogen. Je älter die Konsumenten, desto häufiger wird Sekt auch ohne spezifischem Anlass getrunken.

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