29.09.2020

Hink entdeckt das Corned Beef neu

Der Wiener Pastetenerzeuger widmet sich in seiner jüngsten Kreation dem beliebten Jausenfleisch aus den 1960er Jahren und verleiht ihm einen heimischen Twist.

Corned Beef (englisch für „gepökeltes Rindfleisch“) ist zerkleinertes, gepökeltes, im eigenen Saft gekochtes Rindfleisch. Durch den Kochsaft geliert es. Meist in einem schnittfesten Block in rechteckigen Dosen verpackt, ist dieses Frühstücks- bzw. Jausenfleisch auf den britischen Inseln sehr beliebt und dieser Trend schwappte in den 1960er Jahren nachhaltig auf den Kontinent über.

Tafelstück vom Jungstier aus Oberösterreich

Corned Beef hat auch beim Wiener Pastetenspezialisten Hink eine lange Tradition. Das „gepökelte Rindfleisch“ in der klassischen eckigen Dose war seit den 1960er-Jahren fixer Bestandteil des Sortiments, bis der Preisdruck zwanzig Jahre später zu groß wurde und Hink seinem Anspruch an hohe Qualität nicht mehr gerecht werden konnte. Die Kindheitserinnerung des heutigen Firmeninhabers Peter Spak an Corned Beef zuhause war der Anlass, es in Topqualität neu aufleben zu lassen. Es wird aus dem Tafelstück vom Fleckvieh-Jungstier von regionalen oberösterreichischen Bauern produziert. Die Tiere werden im Alter von zwölf bis siebzehn Monaten im Familienbetrieb Neugschwandtner geschlachtet. „Anders wäre es für uns nicht machbar – wir müssen wissen, wo unser Fleisch herkommt. Fürs Rezept haben wir sehr viel ausprobiert und uns dann fürs Tafelstück entschieden. Es ist dem Tafelspitz ähnlich, nur noch geschmacksintensiver und ein bisschen grobfasriger. Die Zubereitung ist klassisch bis auf unsere Pfeffermischung aus sechs verschiedenen Sorten, die dem Corned Beef einen besonders würzigen Touch gibt und von unserem Chefkoch Sascha Huber entwickelt wurde“, so Hink-Chef Peter Spak in einem Gespräch mit HGV PRAXIS.

Das Eckige muss jetzt ins Runde

Für Hink's Corned Beef werden die Fleischstücke vom Tafelstück kernig gekocht und anschließend grob faschiert. Danach wird das Ganze mit dem aromatischen Kochfond und den speziellen Gewürzen zu einer homogenen Masse vermengt und in die Dose gebracht, wo es geliert. Die Dose ist hochwertig mit ansprechendem Design und rund, um sich auch optisch als Premium-Produkt zu positionieren. Von der eckigen Dose aus früheren Jahren hat man sich verabschiedet und ist auf runde Dosen umgestiegen. Im ausgewählten Handel um 8,90 Euro gesehen.

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