06.10.2021

Hochschober-Sekt von Szigeti im Grünsee versenkt

Wie entwickelt sich Sekt, wenn er ein halbes Jahr lang in einem eiskalten See auf 2.000 Meter Seehöhe liegt? Genau das wollen Norbert und Birgit Szigeti von der Sektkellerei A-Nobis aus dem Burgenland und Familie Leeb und Klein vom Hotel Hochschober auf der Turracher Höhe herausfinden.

Im Beisein von Medienvertretern, unter anderem von hotel & touristik essenz, wurde kürzlich eine Box mit 486 Flaschen Hochschober-Julia-Sekt im Grünsee auf der Turracher Höhe versenkt. Der Sekt aus Gelben-Muskateller-Trauben, Jahrgang 2019, wurde auf der Hefe abgefüllt und mit Kronenkorken verschlossen. Im Grünsee, der im Winter zufriert und dann am Grund eine Wassertemperatur von etwa 4 Grad hat, bleibt er ein halbes Jahr. Wenn er im Frühjahr 2022 wieder gehoben wird, findet eine Vergleichsverkostung mit jenem Hochschober-Julia-Sekt statt, der währenddessen im burgenländischen Lager der Szigetis bei 11 Grad reifte.

Zur Kooperation mit dem Hotel Hochschober kam es deshalb, weil Familie Leeb seit 1996 einen Weingarten in Donnerskirchen im Burgenland besitzt. Dort wachsen Muskateller-Trauben, die das Weingut Liegenfeld in Donnerskirchen zu Sektgrundwein verarbeitet. Den Grundwein versekten Norbert und Birgit Szigeti von der Sektkellerei A-Nobis in Zurndorf.

Was es mit der „Julia“ auf sich hat

Bis vor kurzem hieß der Sekt einfach „Hochschober-Sekt“. Vor einigen Monaten bekam der den neuen Namen „Julia-Sekt“, benannt nach der Tochter von Karin Leeb und Martin Klein.

Wodurch wird sich der im See versenkte Rohsekt von den Referenzflaschen in der Kellerei unterscheiden? „Ich erwarte mir eine dezentere Hefenote, eine feinere Perlage, einen insgesamt eleganteren Sekt“, erklärt Norbert Szigeti, der auch Champagnerproduzent ist und nach der Turracher Höhe mit seiner Frau einen Marathon auf der „Avenue de Champagne“ absolvieren wird. 

(Von Marion Minarik)

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