18.05.2020

Hoffen auf den Herbst

Das Viersterne-Haus Berg & SPA Hotel Urslauerhof in Maria Alm im Salzburger Land setzt auf aktive Entspannung für die ganze Familie und eine Extra-Portion Hoamat-Gfühl. Mit Bodenständigkeit und maximalem Entgegenkommen hofft man hier, die Krise gut hinter sich zu bringen.

Auf 1000 Höhenmetern, vor der imposanten Kulisse des Hochkönigs, bietet der Urslauer Hof ganzjährig Sport, Spaß und Entspannung. Wandern im Sommer, Ski fahren im Herbst:  „Wir haben die Berge quasi vor der Hoteltüre“, so Urslauerhof Chefin Claudia Kraker. „Perfekte Bedingungen zum Wandern, Nordic Walken, Klettern oder Biken für alle aktiven Sportler und jene, die in Schwung kommen möchten.“ Besonders Familien mit Kindern stehen im Fokus der Familie Kraker: Überall in Hotel, Restaurant und Wellness-Bereich wird bestens für die kleinen Gäste gesorgt. Wichtige Partner sind hier die regionalen Tourismusverantwortlichen, die mit der Hochkönig Card ein besonders praktisches Tool bieten. Auch die Gäste des Urslauer Hofes erhalten die Karte und genießen dadurch unter anderem unbegrenzte Nutzung der Bergbahnen der Region Hochkönig, freie Nutzung des Wanderbusses, eine Fahrt mit dem Lift und der Sommerrodelbahn am Biberg, gratis geführte Wanderungen und geführte Bike-Touren.

Wanderparadies

340 Kilometer an Wanderwegen bieten verschiedene Schwierigkeitsstufen und Erlebbnisse für Bergfexe jedes Alters, seien es nun Panoramawanderungen oder Almtouren für die Großen oder ein Abenteuerspielplatz und ein Wildtierzoo für die Kleineren. Im Winter locken 120 Pistenkilometer.
 „Besonderes Highlight ist sicher der Königsweg“, verrät Hotelchefin Claudia. „Von Alm zu Alm geht’s hier über insgesamt 73 km durch unsere wunderschöne alpine Bergwelt – ein absoluter Geheimtipp für alle Genusswanderer! Und unser Urslauerhof liegt direkt am Weg.“ Das 4-Stern-Haus ist im Familienbesitz und hat sich im Laufe der Zeit von einer kleinen Herberge zum Bergrefugium mit allen Annehmlichkeiten gemausert. Bei der letzten Erweiterung des Hauses kam auch ein Wellnessbereich mit Pool, Saunen, Wärmeliegen, Tepidarium, Infrarotkabine, einem Relaxbereich und einem luxuriösen Beauty-Angebot dazu.
Besonders stolz sind die Betreiber auch auf ihr kulinarisches Angebot: Der Restaurantbetrieb geht bis 21 Uhr und bietet einen gelungenen Mix aus regionalen Spezialitäten und internationaler Küche.

Umbuchungen und Absagen

Die Region ist weithin bekannt als Skiparadies, in den letzten Jahren hat man hier aber verstärkt auf Wandertourismus gesetzt: „Mittlerweile halten sich die Saisonen die Waage,“ so Kraker. Momentan bangt man jedoch, dass es überhaupt eine Saison geben wird: „Derzeit haben wir mehr Stornierungen als Buchungen,“ so die Chefin, die aber trotz der aktuellen Situation mit Optimismus in die Zukunft blickt. Ursprünglich war der Start in die Sommersaison für den 29. Mai geplant, mittlerweile hat man diese aber auf den 11. Juni verschoben: „Wir waren ursprünglich für Mai super gebucht – und dann kam Corona. Eigentlich ist es zum Heulen!“ Die Gäste – 80 Prozent davon aus dem benachbarten Deutschland – würden aber meist umbuchen. Auf Grund der Unsicherheit auf allen Seiten, sei Planung da natürlich schwierig. Kraker telefoniert zurzeit sehr viel mit ihren Gästen und meint: „Gerade die Österreicher wollen Ende Mai zur Wiedereröffnung der Hotels noch gar nicht kommen. Wir hätten schon Buchungen gehabt, aber zu wenige. Und dafür ist unser Haus einfach zu groß.“ Auch bei den Sicherheitsbestimmungen befinde man sich derzeit noch im luftleeren Raum: „Für die Gastronomie gibt es die Richtlinien bereits, für die Hotelerie warten wir aber nach wie vor. Auch im Wellnessbereich ist es noch unklar, was erlaubt ist und was nicht. Pools dürfen wohl geöffnet werden, ob wir aber die Sauna aufmachen dürfen, wissen wir aber nicht.“

Bodenständig und normal

Die letzten Wochen waren für die Familie Kraker-Neumayr herausfordernd: „Unsere größte Sorge hat unserem Personal gegolten. Wir haben so ein großartiges, langjähriges Team und wollen keinen einzigen von ihnen verlieren,“ streut die Chefin ihrer Mannschaft Rosen. Aber sie ist überzeugt: „Es wird sicher ein super Herbst!“ Man habe schon eine Reihe von Anfragen ab August. Die Gespräche mit den Gästen zeigen: „Die Leute wollen wieder das Normale, Bodenständige. Kein Getue, sondern eine familiäre Atmosphäre und Qualität. Und das können wir hier bieten!“  Auch rechnet Kraker damit, dass heuer mehr Österreicher Urlaub in der Heimat machen werden, aber: „Ohne die Gäste aus dem Ausland geht es natürlich auch Dauer nicht.“ Obwohl die Hoteliers zurzeit selbst in einer höchst unsicheren Situation sind, möchte man den Gästen im Urslauerhof maximale Flexibilität bieten: „In Zeiten von Corona können Gäste bis zu einer Woche vor Reiseantritt kostenlos stornieren – bei uns haben sie diese Möglichkeit bis zu 24 Stunden vorher.“

(Claudia Stückler)

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