14.10.2020

Hotel Jagdhof in Fuschl schließt ab April

Als Grund für die Schließung gibt der Eigentürmer, die Münchner Schörghuber-Gruppe, die massiven Umsatzeinbußen in der Tagungs-und Business-Hotellerie an.

Mit 11. April schließen die Schloss Fuschl Betriebe den Jagdhof. Die Geschäfte konzentrieren sich dann auf das Haupthaus, heißt es in einer Aussendung. „Die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf die heimische Gastronomie sind gravierend“, sagt der Geschäftsführer der Schloss Fuschl Betriebe GmbH Stefan Ringgenberg. Die anhaltenden Restriktionen und die dadurch zu erwartenden Umsatzeinbrüche hätten das Unternehmen zur Schließung veranlasst.

Man gehe diesen Schritt schweren Herzens und versuche so viele Mitarbeiter wie möglich vom Jagdhof in das Hotel Schloss Fuschl mitzunehmen. Dieses bleibe geöffnet, werde aber im Herbst 2021 ein halbes Jahr lang renoviert und umgebaut, ergänzt Ringgenberg. Die davon betroffenen Mitarbeiter würden durch einen Sozialplan abgesichert und während der vorübergehenden Schließung auf die neuen Abläufe geschult.

Kein Verkauf, sondern kostendeckender Betrieb angestrebt

Unterdessen soll das Jagdhotel nicht veräußert werden: Man arbeite stattdessen an neuen Konzepten, um das Haus zu einem späteren Zeitpunkt neu eröffnen zu können, so der Hotelmanager. Anders als bisher werde hier ein kostendeckender und gewinnbringender Betrieb angestrebt.

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