11.04.2019

Hotelinvestor drängt verstärkt nach Österreich

Die Bayerische Versorgungskammer und Universal-Investment starten mit der GBI AG einen neuen Fonds für Investments in Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auch Städte der B- und C-Kategorie sind ein Investmentziel.

Der Projektentwickler GBI AG wird für die Bayerische Versorgungskammer (BVK) über einen von Universal-Investment aufgelegten Fonds in Hotelimmobilien im D-A-CH-Raum investieren und will diese langfristig bewirtschaften. Im Rahmen des zum Jahresbeginn gestarteten Kooperation wurde mit dem Lindner Hotel Am Michel in Hamburg der Kauf der ersten Immobilie beschlossen.

Big Player im Immobilienbereich

Die BVK ist mit einem verwalteten Vermögen von rund 77 Milliarden Euro einer der bedeutendsten institutionellen Investoren in Deutschland. Die Anlagestrategie des neuen Fonds sieht vor, ein hochwertiges sowie langfristig orientiertes Portfolio aufzubauen. Zunächst sollen bis zu 500 Millionen Euro investiert werden.

„Hotel-Immobilien sind für langfristig orientierte Investoren sehr attraktiv“, erläutert Christoph Geirhos, Leiter Immobilienan- und -verkauf der BVK: „Vor allem durch die langlaufenden Betreiberverträge gibt es ein hohes Maß an Sicherheit und Kalkulierbarkeit.“

Suche nach Immobilien in Österreich

Vergleichbare Bestandsobjekte der 2- bis 4-Sterne-Kategorie auch in Österreich sollen nun für den Hotelfonds der Bayerischen Versorgungskammer erworben werden, auch in attraktiven Lagen von B- und C-Städten. Neben klassischen Hotels gehören dazu ebenfalls Angebote im Longstay-Bereich. „Dabei interessieren wir uns auch für Immobilien, die noch im Status der Projektentwicklung sind“, erläutert Simon Behr. Auch Fortsetzungen bereits begonnener Projektentwicklungen, sowohl von Neubauten als auch von Refurbishments, sind möglich.

Die GBI übernimmt bei Bedarf über den Fonds zudem die Auswahl passender Betreiber. Als Deutschlands größter Entwickler von Hotels arbeitet das Unternehmen ohnehin mit zahlreichen internationalen Ketten zusammen, die auf den hiesigen Markt drängen. Behr: „Wir wissen daher, welche Betreiber aus dem In- und Ausland Interesse an bestimmten Standorten haben und finden somit zusammen mit Development-Partnern die optimale Lösung.“ Auch in Österreich ist die GBI AG bereits mit mehreren Projekten aktiv und kennt die Besonderheiten des Marktes, heißt es in einer Presseaussendung.

Die GBI AG und die GBI Wohnungsbau GmbH

Die GBI AG und ihre Schwestergesellschaft GBI Wohnungsbau GmbH entwickeln Hotel-, Apartment- und Wohnprojekte. Allein oder mit Partnern konnten seit der Gründung im Jahr 2001 Immobilien in Deutschland und Österreich mit einem Volumen von rund 1,7 Milliarden Euro verkauft bzw. platziert werden. Die Hotelprojektentwicklungen der GBI AG umfassen 13.489 Zimmer. Das Unternehmen ist für alle relevanten nationalen und internationalen Marken in den Segmenten Budget bis Up Scale tätig. Dabei ist der Longstay Bereich besonders stark gewachsen. 

www.gbi.aghotelfonds(at)gbi.ag

 

 

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