04.06.2021

Hotelstars Union ist jetzt Non-Profit-Organisation

Rund zwölf Jahre nach ihrer Gründung wurde die Hotelstars Union (HSU) in eine internationale Non-Profit-Organisation nach belgischem Recht (AISBL) mit satzungsmäßigem Sitz in Brüssel umgewandelt.

Die Erfolgsgeschichte der Hotelstars Union (HSU), einer Plattform von Mitgliedsländern mit dem Ziel einer harmonisierten Hotelklassifizierung, hat mit der Gründung einer internationalen Non-Profit-Organisation nach belgischem Recht (AISBL) einen weiteren konsequenten Schritt getätigt. Die HSU vertritt ein transparentes, modernes und nachvollziehbares Sternebewertungssystem für Gäste und Hoteliers gleichermaßen. 

„Die HSU ist eine starke Bottom-up-Initiative aus der Branche. Sie ist über ein Jahrzehnt stetig gewachsen und nun fest in Europa verankert“, so HSU-Präsident Jens Zimmer Christensen in ihrer Generalversammlung. Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), unterstreicht: „Als internationale Non-Profit-Organisation hat die HSU ihre Position als wichtiger Gesprächspartner für die Qualität der Beherbergungsbranche gegenüber den europäischen Institutionen gestärkt.“

Ein europaweites Erfolgsmodell

Was als gemeinsame Initiative der Länder Österreich, Deutschland und der Schweiz begann, führte 2009 zur formellen Gründung der Hotelstars Union durch die Hotelverbände aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik und Ungarn unter der Schirmherrschaft von HOTREC Hospitality Europe.

Das Ziel dieser Plattform war es, die Kriterien für die Hotelklassifizierung zu harmonisieren und eng zusammenzuarbeiten. Die Initiative gewann schnell an Dynamik und erfuhr mit dem Beitritt von Estland (2010), Lettland (2010), Litauen (2010), Luxemburg (2011), Malta (2012), Belgien (2013), Dänemark (2013), Griechenland (2013), Liechtenstein (2015), Slowenien (2017) und Aserbaidschan (2020) eine kontinuierliche Erweiterung. Mittlerweile zählt die HSU 19 Mitgliedsländer.

Und das Interesse der europäischen Länder an einem Beitritt zur HSU ist ungebrochen. Erst kürzlich wurde Georgien der Status eines assoziierten Mitglieds sowie der Ukraine und Rumänien der Beobachterstatus zuerkannt. Frankreich, Irland, Italien, Polen, die Slowakei und Spanien bleiben Beobachter, da nationale Gegebenheiten derzeit eine Vollmitgliedschaft verhindern.

„Wir reichen den EU-Institutionen und den Online-Buchungsportalen, OTAs, die Hand, um eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit zu etablieren“, betont zudem Zimmer Christensen.

www.hotelstars.eu/de/oesterreich/service/downloads/

(Red)

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