09.07.2019

Imlauer kauft viertes Hotel in Salzburg

Der Salzburger Hotelier Hans-Georg Imlauer kaufte das „Hotel am Mirabellplatz“ und verfügt nun mit den Hotels „Stieglbräu“, „Imlauer“, „Imlauer The Pitter“ über vier Häuser mit 850 Betten.

Das „Hotel am Mirabellplatz“ ist Teil des Familien-Palais des Fürsterzbischofs Paris Lodron, 1653 erbaut und mit seiner schlichten, edlen Fassade ein harmonischer Blickfang. Es liegt exakt an der Ecke Mirabellplatz/Paris-Lodron-Straße und verweist auf eine bunte Hotelgeschichte. In den 1980er und 90er-Jahren ressortierte es als „Austrotel“ in der gleichnamigen damaligen Hotelgruppe, ehe die Liegenschaft vom früheren Austrotel-Manager Kurt Kleindienst erworben wurde. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Haus als biederes Business-Hotel geführt.

Vom Business- zum Schlosshotel

Ein grundlegender Schwenk in der Positionierung des Hotels erfolgte 2013, als es plötzlich umfirmiert wurde und als „Hotel am Mirabellplatz“ auf den Markt kam. Nicht nur das: Aufgrund seiner baulichen Historie als ehemaliges Palais eines Fürsterzbischofs wurde das Objekt in die Vermarktungsgruppe der „Schlosshotels & Herrenhäuser“ aufgenommen.

Was dieses Haus aber zu einer selbsternannten „Fixgröße der Salzburger Top-Hotellerie“ macht, erschließt sich dem Betrachter kaum. Alleine schon deshalb nicht, weil ein wichtiges Asset des Hotels völlig ungenutzt bleibt: Der wesentlich schönere Haupteingang des Hotels, der sich im Übrigen auch am Mirabellplatz befindet, ist seit Jahren untervermietet und beherbergt immer wieder Shops mit verschiedenen Zielrichtungen. Von der Fotogalerie bis zur Babyboutique sah dieses Geschäftslokal schon einige Mieter. Der Eingang des „Hotels am Mriabellplatz“ wurde dagegen in die Paris-Lodron-Straße, direkt gegenüber der Ein- und Ausstiegsstelle von Salzburgs Bustouristen, verlegt. Das Hotel verfügt über 69 Zimmer und Suiten.

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