18.10.2021

Innsbrucker Flughafen ab Dienstag wieder offen

Der Innsbrucker Flughafen öffnet ab Dienstag wieder seine Pforten. Seit dem 20. September war der Airport aufgrund der Generalsanierung der Piste beziehungsweise der teils mehr als 60 Jahre alten Start- und Landebahn geschlossen geblieben.

Am Dienstag startet der Normalbetrieb, sagte der stellvertretende Flughafendirektor, Patrick Dierich. Um 10.30 Uhr landet die erste Linienmaschine - ein AUA-Flieger aus Wien. Vorerst werde es nur zwei tägliche Flüge nach Wien geben, bis zum 30. Oktober kann man noch einmal pro Tag nach Frankfurt fliegen. Letztere Verbindung wird dann komplett eingestellt. Im November gebe es dann neben Wien noch je zwei Flüge pro Woche nach Amsterdam und Berlin, erst im Dezember werde wieder mehr Flugbetrieb herrschen. "November ist grundsätzlich einer der ruhigsten Monate, das ist nicht ungewöhnlich", führte Dierich aus.

Am Flughafen rechne man mit einer Auslastung zwischen 70 und 80 Prozent im kommenden Winter. Die stärksten Monate seien Jänner, Februar und März. Rund 500.000 Flugpassagiere würden in dieser Zeit abgefertigt. Die Jahresauslastung werde heuer - bedingt durch die Coronapandemie - allerdings bei minus 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und minus 90 Prozent gegenüber 2019 liegen. Er blicke dennoch optimistisch in die Zukunft, so der stellvertretende Flughafendirektor.

Megaprojekt für den Airport

Einen Monat lang waren im Zuge des aufwendigen Infrastrukturprojekts 60.000 Tonnen Material von der Piste abgetragen worden, bis zu 120 Mitarbeiter waren gleichzeitig beschäftigt. Dierich sprach von einem "reibungslosen Ablauf" der Arbeiten aufgrund "guter Planung und des sehr beständigen Wetters". 16,8 Mio. Euro wurden in das Großprojekt investiert. 50.000 Meter Alt-Kabel wurden laut Medienberichten entfernt, 70.000 neu verlegt, 400 Fertigungsschächte gesetzt und 400 neue Lampen um und im neuen Flugfeld installiert.

Die zu sanierende Fläche betrug rund 140.000 Quadratmeter. Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta hatte im Vorfeld der Sanierung von einer "dringend notwendigen Infrastrukturmaßnahme und gleichzeitig natürlich auch einer Investition in die Zukunft" gesprochen.

(APA/Red)

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