30.07.2020

Jetzt länger einreichen für Staatspreis Architektur

Auszeichnungen für herausragende Projekte, die planerisch, gestalterisch und inhaltlich innovative Akzente setzen, können noch bis 18. September eingereicht werden. Gerade im Tourismus sind bereits in Vergangenheit spannende Projekte ausgezeichnet worden.

Die  Wirtschafts- und Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck hat aufgrund der aktuellen Situation die Einreichfrist für den Staatspreis Architektur bis zum 18. September 2020 verlängert, um Unternehmen trotz dieser außergewöhnlichen Zeit dennoch die Einreichung ihrer herausragenden architektonischen Lösungen zum Staatspreis zu ermöglichen.  

Der Staatspreis Architektur wird vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort veranstaltet und verleiht alle zwei Jahre aufgrund der Entscheidung einer unabhängigen Fachjury den Staatspreis Architektur für herausragende architektonische Leistungen. Organisator ist die Architekturstiftung Österreich, Partner sind die Wirtschaftskammer Österreich und die Bundeskammer der Ziviltechniker/innen- Architekt/innen.

Auch Um- und Zubauten können einreichen

Eingereicht werden können Projekte architektonischer Realisierungen, die seit 1.1.2016 fertig gestellt wurden. Neben Neubauten sind auch Um- und Zubauten sowie Revitalisierungen zur Einreichung zugelassen. Es steht den Einreichenden frei, mehrere Projekte einzureichen. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen als Bauherren, Architektinnen und Architekten, Zivilingenieurinnen und Zivilingenieure für Hochbau bzw. Planungsbefugte gemäß EWR- Architektenverordnung.

Der Staatspreis Architektur wird in drei neuen Kategorien vergeben:   

  • Produktion: In dieser Kategorie können alle Projekte eingereicht werden, die mit der Herstellung von Gütern in Zusammenhang stehen. Dies können etwa Industrie- oder Gewerbegebäude sein, aber auch Masterpläne für Industrie- oder Gewerbeparks.
  • Dienstleistung: In dieser Kategorie können alle Projekte eingereicht werden, die Dienstleistungen in einem breiten Verständnis zur Verfügung stellen. Dies können Betriebe des Tourismus und der Freizeitwirtschaft sein, Objekte im Gesundheitsbereich, aber auch Gebäude für Verwaltung und Handel.
  • Digitalisierung: In dieser Kategorie können Projekte mit zukunftsweisenden Lösungen für Arbeitssituationen im Zeitalter des digitalen Wandels und solche, die sich durch innovativen Einsatz von digitalen Entwurfs- und Planungstechnologien auszeichnen, eingereicht werden.

In den vergangenen Jahren wurde beispielsweise das Weingut Högl von Architektur: Ludescher + Lutz Architekten oder das Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen der Architekten Franz&Sue ausgezeichnet.

Alle Informationen zur Einreichung finden Sie hier. Einreichungen sind bis 18. September 2020 möglich.

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