24.04.2020

Kastner kämpft gegen Verschwendung von Lebensmitteln

Seit Jahren werden innerhalb des C+C-Unternehmens Maßnahmen gesetzt, um die Menge der Lebensmittelabfälle auf ein Minimum zu reduzieren.

Am 2. Mai ist „Tag gegen Lebensmittelverschwendung“, denn rechnerisch landen von Jahresbeginn bis zu diesem Tag alle produzierten Lebensmittel im Müll. Ein Drittel der produzierten Lebensmittel geht entlang der gesamten Wertschöpfungskette verloren, vom Feld bis zum Teller. In Österreich fallen jährlich rund 587.000 Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen an (www.wwf.at). Daher wurde der 2. Mai als symbolischer Tag gegen Lebensmittelverschwendung festgelegt: Alle Lebensmittel, die bis zu diesem Tag seit Jahresbeginn produziert wurden, landen rechnerisch ungenutzt im Müll.

Essen darf nicht im Müll landen

Aufgrund einer gemeinsam durchgeführten Studie von der KASTNER Gruppe mit dem WWF und dem Österreichischen Ökologie Institut ist es nun erschreckende Gewissheit: Pro Jahr landen im österreichischen Lebensmittelgroßhandel insgesamt 10.300 Tonnen Lebensmittel im Wert von 21,5 Millionen Euro im Müll.

Essen darf nicht einfach im Müll landen. Darüber sind sich die Verantwortlichen der Kastner Gruppe schon seit Jahren einig. Mit rund zwei Prozent am gesamten Aufkommen ist der Großhandel zwar „nur“ für einen kleinen Teil der Verschwendung entlang der Wertschöpfungskette verantwortlich, nichtsdestotrotz gilt es auch hier, die Mengen an verschwendeten Lebensmittel zu reduzieren.

Initiative „Aus gutem Grund“

Kastner setzt sich daher bereits seit Jahren Maßnahmen im Rahmen Nachhaltigkeitsinitiative „Aus gutem Grund“ein, um die Lebensmittelabfälle auf ein Minimum zu senken. Diese wurden entlang des Warenprozesses angeordnet, um Lebensmittel möglichst frühzeitig vor dem Müll zu bewahren. Die Aktivitäten erstrecken sich von der TafelBox über EDV-optimierte Disposition, bedarfsgerechten Verkauf durch Kleinteile-Logistik und Ersatzteile-Logistik bis hin zum verbilligtem Verkauf von Waren mit optischen Fehlern oder mit knappen Mindesthaltbarkeitsdatum.

Kooperation mit gemeinnützigen Vereinen

Herzstück der Strategie von Kastner ist die Kooperation mit gemeinnützigen Vereinen und Initiativen. Ablaufgefährdete oder aus optischen Gründen nicht für den Verkauf geeignete Ware wird an allen Standorten ausnahmslos an Kooperationspartnern, wie SOMA, Tierhospiz, Team Österreich Tafel, Rotes Kreuz, Pannonische Tafel, Fairmittlerei, Flotte Lotte, Tafel Österreich, Wiener Tafel, Caritas, etc., weitergegeben. 61 % aller ausgebuchten Lebensmittel werden durch diese Kooperationen bewahrt und fallen nicht als Abfälle an, das sind knapp 148 Tonnen jährlich.Auf diese Weise trägt Kastner schon seit langem Verantwortung, möglichst wenig Lebensmittel wegwerfen zu müssen – „Aus gutem Grund“.

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