27.01.2021

Keine Krise bei Pasta: Nudel-Importe boomen

Lang, kurz, eckig, rund: Nudeln gibt es in unzähligen Varianten. Die Pasta ist und bleibt nach wie vor ein Eckpfeiler der italienischen Gastronomie.

Traditionshersteller sprechen sogar von einem wahren Pasta-Boom während der Pandemie - und das nicht nur in Italien. Auch in Österreich ist in dieser Pandemie-Zeit der Konsum italienischer Teigwaren klar gestiegen. In den ersten zehn Monaten 2020 kletterten die Ausfuhren von Teigwaren aus dem Mittelmeerland nach Österreich um 14,8 Prozent im Vergleich zu 2019, was Italien 42,3 Mio. Euro beschert hat, geht aus Angaben des italienischen Lebensmittelverbands Filiera Italia hervor.

Lebensmittelindustrie hält Exportniveau

„Österreich ist für uns als Nachbarland ein wichtiger Exportmarkt. Die Österreicher lieben unsere Lebensmittelprodukte und achten sehr auf Qualität“, sagt Luigi Scordamaglia von Filiera Italia im Gespräch mit der APA. Während andere Wirtschaftsbereiche im harten Jahr 2020 rückläufige Exporte verkraften mussten, hat die italienische Lebensmittelindustrie ihr Geschäft mit Österreich aufrechterhalten können. Bei den Ausfuhren von Reis meldete die italienische Lebensmittelindustrie ein Plus von 26 Prozent, bei jener von Wurstwaren lag das Wachstum bei elf Prozent, bei Käsesorten bei neun Prozent.

Auch Prosecco legt ein sattes Exportplus hin

Keinerlei Krise kennt auch der Sprudelwein mit dem Schlager Prosecco an der Spitze, der ein Exportplus in Richtung Österreich von 20 Prozent verzeichnete. Insgesamt exportierte Italien in den ersten zehn Monaten 2020 Lebensmittel im Wert von 1,124 Milliarden Euro. Das sind 0,6 Prozent weniger gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019. Laut Filiera Italia ist es angesichts der Schwierigkeiten im Jahr 2020 ein beachtenswertes Resultat.

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