25.03.2021

Kempinski und 12.18. beenden Zusammenarbeit

Bei Kempinski gab es zuletzt Bedenken gegen die Kooperation, die vor eineinhalb Jahren auf der Immobilienmesse Expo Real als strategische Partnerschaft im Lifestylesegment präsentiert wurde.

Der ehemalige CEO Martin Smura, der im Dezember vom Aufsichtsrat der Kempinski AG und dem Verwaltungsrat der Kempinski Hotels SA als Vorstand und Chief Executive Officer der Kempinski-Gruppe abberufen worden war, hatte seine Zukunft eng mit dieser Partnerschaft verknüpft. Die hätte die Hotellgruppe auf Wachstumskurs bringen sollen. 

Im Zusammenhang mit der Abberufung Smuras leitete Kempinski eine Untersuchung ein, wie das Unternehmen in einer Aussendung bekanntgab, ohne weitere Informationen preiszugeben. Weiters unterzog Kempinski sämtliche von Martin Smura initiierten Projekte einer eingehenden Prüfung. Als Ergebnis wurde die geplante Zusammenarbeit mit der 12.18.-Gruppe beendet. Die beiden Unternehmen wollten gemeinsam 20 neue Luxushotels mit einem Investitionsvolumen von rund 500 Mio. Euro entwickeln (stammgast.online berichtete).
 
Die älteste Luxushotelgruppe Europas befindet sich trotz dieser Querelen in Expansionslust: Mit der kürzlich erfolgten Akquisition des internationalen Wellness-Unternehmens Resense Spa SA sowie einer starken Pipeline mit prestigeträchtigen bevorstehenden Eröffnungen wie dem Kempinski Palace Engelberg in der Schweiz, dem Universal Beijing Resort in China und weiteren Projekten in Saudi-Arabien und Tansania.

(Red)

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