13.01.2021

Kiennast schlägt sich wacker

Anstatt erstmals die Hundert-Millionen-Grenze zu überschreiten, musste das Handelshaus Kiennast ein Corona-bedingtes Minus von zehn Prozent verbuchen.

Nach einem Gesamtumsatz von 99,3 Millionen Euro, den das Handelshaus Kiennast noch 2019 erwirtschaften konnte, wäre somit folgerichtig für das Jahr 2020 das Überschreiten der magischen 100-Millionen-Euro Umsatzgrenze auf dem Programm gestanden. Doch „dank“ Corona kam alles anders.

Die durch drei Shutdowns arg gebeutelte Gastronomie schlägt sich auch im Kiennast Geschäftsfeld der Gastronomiebelieferung nieder. In diesem Segment wurden 36,7 Millionen umgesetzt, was ein Minus von 21 Prozent bedeutet. Stabil hingegen entwickelte sich der Lebensmitteleinzelhandel mit Nah und Frisch, diese Säule erwirtschaftete 43,8 Millionen Euro und wuchs somit um 1,3 Prozent.

Aber auch das Kiennast Stammhaus in Gars am Kamp musste Rückgänge verkraften. Hier stehen 8,7 Millionen Euro Umsatz zu Buche, was ein Minus von 8,5 Prozent bedeutet. Insgesamt erwirtschaftete Kiennast einen Gesamtumsatz von 89,2 Millionen Euro und ein Minus von 10,1 Prozent.

Krise beschleunigt digitalen Wandel

Wobei sich die beiden Geschäftsführer Mag. Alexander und Mag. Julius Kiennast zufrieden darüber zeigen, dass aufgrund des Kurzarbeitszeit-Modells der Mitarbeiterstand von insgesamt 339 Mitarbeiterngehalten werden konnte und keine Jobs weggefallen sind.

Die Gastro-Vertriebsschiene hat sich aber sehr rasch mit der Situation auseinandergesetzt und konnte mit Eurogast Österreich unmittelbar einige wichtige Unterstützungen für Gastronomie und Hotellerie entwickeln und anbieten. Von Best.Delivery über Best.Start bis hin zu Best.Check-In hat Kiennast seinen Kunden die unterschiedlichsten Service-Pakete als Unterstützung zur Verfügung gestellt. Mit dem Best.Delivery Informations- und Serviceangebot hat Kiennast seinen Kunden alle Informationen und Services angeboten, die benötigt wurden, um kurzfristig Speisen abholen zu lassen oder liefern zu können. Mit Best.Start wurde ein Sortimentspaket in Richtung Desinfektion, Masken und Einwegprodukten zusammengestellt, um raschest den Kunden die wichtigsten und notwendigsten Sortimente zur Verfügung zu stellen. Und mit Best.Check-In wurde auf die Verordnung der Gästeregistrierung unmittelbar reagiert und den Gastronomen ein Tool in Kooperation mit der „gästekartei.at“ zur Verfügung gestellt.

Mit der Gmünder Markthalle konnte sich die Unternehmensgruppe auch 2020, trotz Corona Pandemie, gut entwickeln und wiederholt als der Ansprechpartner im nördlichen Waldviertel präsentieren – sowohl für Gastronomie- als auch Privatkunden konnte Eurogast Pilz&Kiennast sich sehr positiv am Markt behaupten.

Kiennast blickt trotz anhaltender Corona-Krise und der aktuellen Situation der geschlossenen Gastronomie und Hotellerie positiv in die Zukunft. „Wir nutzen die Zeit, um uns optimal auf den wiederholten Neustart und die Eröffnung der Gastronomie vorzubereiten“, ist Mag. Alexander Kiennast optimistisch gestimmt.

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