28.05.2020

Knapp ein Fünftel weniger Nächtigungen in Wintersaison

Die coronabedingte Sperre der Tourismusbetriebe ab Mitte März hat die Zahl der Nächtigungen in der Wintersaison 2019/20 (November bis April) in Österreich um 18,1 Prozent auf 59,72 Millionen abstürzen lassen.

Die Zahl der Übernachtungen der vergangenen Wintersaison entspricht in etwa jener 2006/07, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit. Den stärksten prozentuellen Rückgang gab es von November bis April im Burgenland (-29,7 Prozent), Wien (-27,6 Prozent), Niederösterreich (-25,5 Prozent) und Oberösterreich (-23,9 Prozent). Etwas geringer fiel das Nächtigungsminus in Vorarlberg (-18,6 Prozent), Steiermark (-16,8 Prozent), Tirol (-16,5 Prozent) und Salzburg sowie Kärnten (jeweils -14,2 Prozent) aus.

In absoluten Zahlen gab es im Vergleich zur Wintersaison 2018/19 13,2 Millionen Nächtigungen weniger, der Großteil entfiel auf Tirol (-4,5 Mio.), Salzburg (-2,3 Mio.) und Wien (-2,2 Mio.) Die Steiermark verzeichnete ein Minus von 1 Million Übernachtungen, Vorarlberg (-0,9 Mio.), Oberösterreich und Niederösterreich (jeweils -0,8 Mio.), Kärnten (-0,5 Mio.) und Burgenland (-0,3 Mio.).

Nach Herkunftsländern betrachtet fiel der Rückgang der Übernachtungen von November bis April unterschiedlich aus, Deutschland (-17 Prozent), Niederlande (-8,8 Prozent), Vereinigtes Königreich (-23,3 Prozent), Schweiz und Liechtenstein (-21,1 Prozent) und Tschechische Republik (-15 Prozent).

Aufgrund der Grenz- und Betriebsschließungen stürzte die Zahl der Nächtigungen von Touristen im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 96,5 Prozent auf rund 287.000 Nächtigungen ab.

(APA/Red)

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