01.12.2020

Künstliche Intelligenz für modernes Destinationsmanagement

Das Tiroler Softwareunternehmen General Solutions bietet eine noch einfachere, lückenlosere und genauere Wegeschildwartung im hochalpinen Gelände.

General Solutions aus Landeck ermöglicht erstmals einfache und digitale Erfassung der Infrastruktur mit Hilfe von automatisierter Technik. Das soll zukünftig Kunden Zeit ersparen und die Fehlerquote minimieren. Die Softwarelösung und Infrastrukturmanagement-Tool „Contwise Infra“ unterstützt Gemeinden, Tourismusverbände und Bergbahnen beim Destinationsmanagement.

Die nun integrierte Künstliche Intelligenz (KI) hilft Kunden bei der digitalen Erfassung, Verwaltung und Erhaltung von Infrastrukturen im Gelände und das direkt über das Smartphone. „Repetitive Arbeiten werden so automatisiert“, erklärt Walter Steiner, Gründer von General Solutions.

60 Organisationen und Destinationen aus dem gesamten Alpenraum setzen auf „Contwise Infra“ für ihr Destinationsmanagement. Die Softwarelösung bündelt das gesamte Know-how der Mitarbeiter zur Pflege von Wegenetzen an zentraler Stelle, um einen lückenlosen Wissenstransfer sicherzustellen. Das System ist einerseits am Stand-PC, Laptop, aber auch direkt über das Smartphone in einer App – off- und online – nutzbar.

Praktische Hilfe und Echtzeitkommunikation

Die „Contwise Infra“-App erkennt erstmals automatisch Wegschilder, erfasst diese und gleicht sie im System für die Protokollierung und Wartung ab. Eine händische Eingabe des Mitarbeiters ist nicht mehr nötig. „Das erspart Zeit und optimiert Prozesse für Rundgänge beziehungsweise Kontrollen des Gebiets“, erklärt Florian Falkner, Technischer Leiter bei General Solutions. Dadurch wird eine einheitliche Erfassung garantiert, die Fehlerquote sinkt und bietet gleichzeitig eine zusätzliche Kontrolle.

Neben der Protokollierung und der Erfassung von Inhalten direkt über das Smartphone bietet das System auch in unvorhersehbaren Momenten Zuverlässigkeit: „Wird im System beispielsweise erfasst, dass auf einem Mountainbike Trail ein Baum umgefallen ist, werden in Echtzeit alle definierten Partner im Netzwerk darüber informiert. Somit können Wege umgehend gesperrt und der Sicherheitsstandard erhöht werden“, ist sich Walter Steiner sicher.

Entstanden ist diese Erweiterung in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Kufstein, die das verwendete neuronale Netz für die Software entwickelte. Die Schildererkennung ist aber erst der erste Schritt, derzeit arbeitet man gemeinsam mit der Fachhochschule daran, das auf viele weitere Schildarten – zum Beispiel zu den Themen Mountainbiken, Laufen oder Langlaufloipen – mit jeweils regionalen Unterschieden, auszudehnen.

www.general-solutions.eu

 

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