13.05.2021

Let‘s go Flexcation

Der Trend nach Ferien- und Freizeitunterkünften setzt sich fort, wie eine internationale Umfrage der Europ Assistance und ihrer Tochtergesellschaft Generali Global Assistance zeigt. Auch Reiseversicherungen werden vermehrt abgeschlossen.

Das Erkenntnis des ersten „Vacation Rental Barometers“ ist deutlich: Für 78 % der Reisenden ist eine Ferienunterkunft die erste Wahl vor allen anderen Unterkunftsformen, und das sogar über die Pandemie hinaus. So gaben 86 % der Befragten an, dass sie in den nächsten 18 Monaten eine derartige Unterkunft buchen würden. 80 % der Befragten planen, in den nächsten 18 Monaten wieder zu verreisen, wobei etwa die Hälfte der befragten Reisenden (49 %) eine Inlandsreise plant. 

Ferienunterkünfte werden größtenteils für Freizeitzwecke gebucht, aber ein Viertel (22 %) der Reisenden sagten auch, dass sie eine derartige Unterkunft auch aus beruflichen Gründen buchen würden – neun Prozent für Geschäftsreisen und 13 % für einen längeren Aufenthalt als Kombination aus Arbeit und Freizeit. Diese sogenannte „Flexcation“ entwickelt sich zunehmend zu einem neuen Reisetrend, bei dem später im Jahr – etwa von August bis Oktober – verreist wird und um mehr Flexibilität in Arbeit und Privatleben zu haben, ein Ferienhaus für diesen Zeitraum mieten.

So ergab eine Vrbo-Umfrage für 50 % der Befragten, dass flexible Schulpläne mehr Flexibilität im Urlaub bieten, 48 % gaben an, von überall aus arbeiten zu können und 21 % sagten, dass die Arbeit von überall neue Reisemöglichkeiten eröffnet.

Reisen motiviert zur Impfung

Vor allem aber, so die Befragten der „Europ Assistance“-Umfrage, sei Reisen ein Motivator für eine Covid-19-Impfung. 21 % der noch Impf-unentschlossenen Europäer ließen sich impfen, wenn diese ein obligatorischer Teil der Reise wäre. Auch das Bewusstsein für einen umfänglichen Schutz auf Reisen und damit für Reiseversicherungen nimmt zu: 70 % der Europäer und 54 % der Amerikaner gaben an, dass sie im Zuge der Pandemie eher eine Reiseversicherung abschließen würden, da gesundheitliche Risiken, die sich auf ihre Reise auswirken können, wie z. B. Stornierung im Falle einer Covid-Infektion, für 43 % der befragten Reisenden essentiell ist. 

Während der gesamten Pandemie war die Ferienunterkunftsvermietung also ein Bereich, der weniger schwer betroffen war als andere. Ein Trend, den auch Thomas Payr, Geschäftführer/CMO Alps Residence bestätigt.
„Bereits seit einigen Jahren erleben wir bei Alps Residence eine steigende Nachfrage nach unseren individuellen Produkten. Die Pandemie hat den Trend zum Urlaub im Ferienhaus und Appartement noch weiter verstärkt. So schätzen immer mehr Kunden die zahlreichen Vorteile eines Urlaubs in den ‚eigenen vier Wänden‘ wie zum Beispiel die Möglichkeit zum kontaktlosen Online-Check-In/Out, viel Privatsphäre oder einen eigenen privaten SPA-Bereich.“

Aus diesem Grund habe Alps Residence die Zeit der Krise intensiv genützt, um am heimischen Markt zu expandieren. Heuer werden insgesamt elf neue Resorts das Portfolio erweitern, darunter das exklusive Bergresort Hauser Kaibling im Ennstal sowie das brandneue Premium-Resort Carpe Solem Rauris, das am 1. Juli öffnet. Zudem wagt Alps Residence erstmals den Sprung über die Grenze, nach Bayern. „Damit vermarkten und betreiben wir bis Jahresende 26 Resorts mit rund 6.000 Betten an einigen der schönsten Orte der Alpen“, so Payr.

(Autorin: Brigitte Charwat)

Branchen-News, die Sie wirklich brauchen!

Partner

Mediadaten