13.04.2021

Lieferdienst Just Eat Takeaway legte kräftig zu

Die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway profitiert in der CoV-Krise weiter vom Bestellboom.

Insgesamt stiegen die Aufträge um 79 Prozent auf 200 Millionen, wie der Konzern in Amsterdam mitteilte. In den beiden größten Märkten des Unternehmens, Großbritannien und Deutschland, stieg die Zahl um 96 respektive 79 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. „Das erste Quartal ist unser viertes Quartal mit beschleunigtem Bestellwachstum in Folge“, sagte Konzernchef Jitse Groen laut Mitteilung. Auch der Bruttowarenwert ging weiter nach oben: Mit 4,5 Milliarden Euro stieg er um fast 90 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Firmiert in Österreich unter Lieferando

In den nach eigenen Firmenangaben besonders profitablen Märkten Deutschland – hier firmiert Just Eat Takeaway wie auch in Österreich unter dem Namen Lieferando – sowie den Niederlanden ging die Zahl der Bestellungen ebenfalls weiter nach oben.

Unterdessen verzeichnete Just Eat Takeaway immer mehr Bestellungen, bei denen das Unternehmen das Essen ausliefert. In Großbritannien lag dieser Wert fast achtmal höher als noch vor einem Jahr, auch weil der Konzern auf dem dortigen Markt mit bekannten Ketten wie Chipotle sowie Café-Franchise-Unternehmen wie Starbucks und Costa kooperiert.

Bisher verdient Just Eat Takeaway vor allem Geld, indem es als Vermittler zwischen Restaurant und Kunden bei einer Bestellung eine Provision einstreicht. Die Lieferung mit eigenen Fahrern gilt als deutlich aufwändiger und weniger profitabel für Just Eat Takeaway.com im Vergleich zu einer reinen Bestell-Vermittlung, die das Restaurant selbst ausliefert. Für Gastronomen ist die Provision mit ca. 30 Prozent deutlich höher, die sie an Just eat Takeaway.com zahlen müssen, wenn sie deren Fahrer in Anspruch nehmen. Bei eigener Auslieferung liegt die Provision in der Regel bei knapp über zehn Prozent.

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