03.07.2021

Maredo steht vor Wiedergeburt

Ein deutscher Investor hat die Markenrechte aus dem Insolvenzverfahren von Maredo erworben und will erste Lokale bald schon eröffnen, berichtet die food service.

Als eine der ersten Restaurantketten Deutschlands sah sich Maredo im März 2020 im Zusammenhang mit der Corona-Krise gezwungen, Insolvenz anzumelden. Betroffen von der Pleite waren 35 Outlets in Deutschland sowie ein Restaurant in Wien und eines in Salzburg. Nun berichtet das Wirtschaftsmagazin food service, dass der Investor Georg Voss mit der Equity 69 GmbH und einer Gruppe von Co-Investoren die Markenrechte an Maredo und wesentliche Vermögenswerte aus dem Insolvenzverfahren erworben hat. Schon im Juli sollen drei Restaurants wiedereröffnet werden.

In den ersten beiden Juliwochen sollen die geschlossenen bisherigen Standorte in Dortmund, Berlin und Mülheim ihre Türen wieder öffnen. Die Restaurants in Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf sollen bald folgen. Für weitere Standorte befindet sich der Erwerber der Markenrechte noch in Verhandlungen mit den Vermietern. Bis Ende des Jahres 2021 will der Investor bis zu zwölf Restaurants eröffnen und somit etwa 300 neue Arbeitsplätze schaffen.

Georg Voss ist ein erfahrener Sanierer und langjähriger Gastronom mit Erfahrung in der Food-Produktion. Er selbst wird als Geschäftsführer das operative Geschäft leiten. Die Restaurants betreibt Voss in einer separaten Gesellschaft gemeinsam mit Andre Estevao, einem Vollblut-Gastronomen mit jahrelanger Führungserfahrung. Was genau mit den beiden österreichischen Restaurants passiert, geht aus der Aussendung nicht hervor.

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