30.01.2020

McMenü als Hit: McDonald’s legt erneut zu

Die Fastfood-Kette McDonald's hat vergangenes Jahr in Österreich erneut zugelegt. Sowohl Umsatz und Gewinn als auch Gästezahl sind gestiegen.

Treiber waren abermals die 2018 wiedereingeführten McMenüs. Die McCafes und der neue Lieferdienst gingen ebenfalls gut. Die im April eingeführte Veggie-Linie wird auch von Fleischessern angenommen.

Der Umsatz der 196 heimischen McDonald's-Filialen ist 2019 wieder im einstelligen Prozentbereich gewachsen und überstieg erstmals die 700-Millionen-Euro-Marke. Detaillierte Zahlen zu den einzelnen Ländern gibt der US-Konzern nicht mehr bekannt, wie Sprecher Wilhelm Baldia sagte.

Zu verdanken war das Erlösplus unter anderem der Rückkehr der klassischen McMenüs, die 2016 abgeschafft worden waren. „Das wurde von den Gästen gewünscht. Wenn man zu McDonald's kommt, nimmt man meistens ein Menü", so Baldia. Die neuen vegetarischen Speisen gehen ebenfalls gut weg, wenngleich der Umsatzanteil der Gemüseburger und -wraps noch gering ist. Seit der Einführung der neuen grünen Linie im April 2019 hat sich deren Umsatz verdoppelt, sagte Baldia. Das fleischlose Burger-Laberl ist jetzt (sichtbar) aus Gemüse, nicht mehr aus Milchprotein. Die Zielgruppe für fleischlose Produkte wächst auch bei McDonald's; selbst Nicht-Vegetarier greifen dann und wann zum vegetarischen Burger. In Kanada testet McDonald's gerade den Verkauf veganer Burger-Laberl des börsennotierten Fleischersatzherstellers Beyond Meat. Ob diese Burger auch nach Österreich kommen, ist noch offen, so Baldia.

Bei den heimischen „Mäci“-Kunden ist nach wie vor der klassische Cheeseburger der beliebteste Burger: 2019 wurden davon 28 Millionen Stück verkauft. Bis 2025 will McDonald's mehr als 20 neue Filialen in ganz Österreich eröffnen. „Wir sind auf der Suche nach Standorten“, so der Sprecher. 2019 sind drei neue Restaurants dazugekommen, eines wurde geschlossen.

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