13.12.2021

Mehrwertsteuersenkung muss verlängert werden!

Große Einigkeit bei den Branchenvertretern von Hotellerie und Gastronomie: Es braucht jetzt dringend die Entscheidung zur Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung.

Wieder mal ist ein Monat Lockdown zu Ende und das Damoklesschwert der Restriktionen hängt weiterhin über der Branche. „Die 5%ige USt war ebenso wie die Branche dieses Jahr bereits sechs Monate im Lockdown“, betonen die Obleute der gastgewerblichen Fachverbände Susanne Kraus-Winkler und Mario Pulker. „Die Mehrwertsteuersenkung in Gastronomie und Hotellerie ist eine unbürokratische und wichtige Maßnahme, um den Betrieben gerade jetzt die notwendige, zum Teil überlebensnotwendige, Liquidität für die nächsten Wochen und Monate zu verschaffen.“

Die Mehrwertsteuersenkung in Gastronomie und Hotellerie sei eine unbürokratische und wichtige Maßnahme, um den Betrieben gerade jetzt die notwendige, zum Teil überlebensnotwendige, Liquidität für die nächsten Wochen und Monate zu verschaffen. Kraus-Winkler und Pulker: „Jetzt, wo wir wieder auf dünnem Eis versuchen Umsätze zu machen, muss alle getan werden, um die Betriebe zu unterstützen und zu entlasten.“ Eine Verlängerung der Umsatzsteuersenkung sei daher nicht nur eine logische Konsequenz der Lockdowns, sondern, vor allem in dieser Zeit der höchsten Unsicherheit und der verhaltenen Geschäftssituation bei zahlreichen Betrieben, ein wichtiger Beitrag zum finanziellen Überleben. 

Der Fokus der Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen der letzten Monate, liege auf einer Rekapitalisierung und Stabilisierung der Branche, dafür benötigt es jetzt auf kurzem Weg einen unkomplizierten Liquiditätsschub in Form einer niedrigeren Umsatzsteuer. Auch Wettbewerbsverzerrungen mit den Nachbarländern können so hintangehalten werden, schließlich werden in der Schweiz und Deutschland gastgewerbliche Leistungen mit 3,7 Prozent bzw. 7 Prozent besteuert. „Unzählige Anrufe und Schreiben unserer Betriebe bestätigen uns in der Dringlichkeit unserer Forderung. Wir werden deshalb auch nicht müde uns dafür einzusetzen und hoffen, dass wir beim neuen Finanzminister mit dieser Forderung auf offene Ohren stoßen, wir brauchen eine Entscheidung JETZT“, so die beiden WKÖ-Branchensprecher.

(Red)

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