30.06.2021

Meissl & Schadn nun auch in Salzburg

Der Grazer Hotelier Florian Weitzer baut sein auf die Wiener Traditionsküche fußendes Restaurant-Konzept aus und eröffnete dieser Tage in der Salzburger Getreidegasse.

Begonnen hat alles in Weitzers Wiener Ringstraßenhotel „Grand Ferdinand“ als der Grazer Hotelier den Wienern zeigte, wie man echte klassische Wiener Küche am Ring zelebriert (abgesehen vom Sacher, das aber bekanntlich nicht am Ring liegt). Das Rindfleisch vom Servierwagen, das Gabelfrühstück vormittags und – natürlich – eine bis ins Detail gelebte Schnitzelkultur: ausschließlich aus dem Kaiserteil vom Kalb geschnitten, in tiefen Emailpfannen gebacken und mit Zitrone und Sardellenringerl serviert. Das „Meissl & Schadn“ im Grand Ferdinand lief wie die Feuerwehr. Das schrie förmlich nach mehr und machte wohl auch bei Hotelier Weitzer Lust auf mehr.

Fortsetzung einer beliebten Gastro-Adresse

Fündig bzw. einig wurde der Grazer ausgerechnet mit einem anderen Steirer: Dietrich Mateschitz, Red Bull Hauptgesellschafter, überließ dem Hotelier die Adresse Getreidegasse 50 in Salzburg, in dem er mit viel Hingabe sein Causual-Dining-Konzept Carpe Diem verwirklichte. Dort, am westlichen Beginn der Getreidegasse entwickelte sich ganz schnell eine pulsierende Ausgeh- und Szenegastronomie in der Salzachstadt. Warum der Red Bull-Chef die Lust daran verlor ist nicht überliefert, die Nachfolge jedoch lässt auf eine Fortsetzung als Gastro-Hotspot hoffen.

Mit dem umfangreichen Umbau der Räumlichkeiten in der Getreidegasse 50 wurde der Salzburger Architekt DI Fritz Genböck betraut. Neben einem Anbau im Hofbereich wurde unter anderem auch die Decke im Eingangsbereich großzügig geöffnet. Dort hängt jetzt ein prachtvoller Maria-Theresien-Luster von Lobmeyr, der als Bindeglied zwischen Erd- und Obergeschoß den Gästen über die schlichte, formschön geschwungene Treppeden Weg weist. Im Großen und Ganzen hat sich Florian Weitzer, der wie immer für die Gestaltung des Interieurs verantwortlich zeichnet, an den stimmigen Materialmix der Marke Meissl & Schadn orientiert: Wandvertäfelungen aus Holz, helle Keramikfliesen, Thonet-Stühle, bordeauxrot-lederbezogene Bänke, Leisten und Tischbeine aus Messing, Zementfliesen und Holzböden. Bei der Ausführung wurde besonderer Wert auf Eleganz und Feinheiten gelegt, wie fugenlos verlegte Fliesen, Parkett in Wabenoptik, Wände mit Stuckleisten und Wandleuchten in Glasstäbchen-Optik beweisen. Was auffällt, sind die durch Säulen, Nischen und verschieden hohe Bodenniveaus optisch aufgelockerten, gemütlichen Essbereiche, umgeben von viel Grün. Ein harmonisches Gesamtbild, das in seiner Zurückhaltung Freude aufs Platznehmen macht. Lustvoll essen lässt es sich im Meissl & Schadn übrigens auf bis zu 190 Sitzplätzen im Innenbereich und weiteren 60 im Gastgarten.

Wiener Schnitzel und Salzburger Nockerln als kulinarische Klammer

Selten wirddie gehobene Schnitzel-Tradition so hingebungsvoll gelebt wie im Meissl & Schadn. Dem Anspruch, der liebsten Speise der Nation einen würdigen Tempel zu bauen, wird man natürlich auch in Salzburg gerecht und setzt auf eine offene Salonküchedirekt im Restaurant. Bodentiefe Fenster erlauben selbst ein Zuschauen von der Getreidegasse aus. Darüber hinaus bietet die Karte kulinarisch Legendäres von der Kaisersuppeüber das Rindfleisch vom Wagen bis hin zu den Salzburger Nockerln, die man im Meissl & Schadn übrigens auch einzeln als „Mönchsberg“ kredenzt bekommt. Ihnen kommt – gleich dem Wiener Schnitzel ­– in Salzburg natürlich die Rolle eines Signature Dish zu. „Die neue Restauranteröffnung in Salzburg bedeutet demnach die angestrebte Vervollständigung der Marke Meissl & Schadn“, so Eigentümer Florian Weitzer in einem Statement gegenüber Stammgast.Online.

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