13.04.2022

Metro verzichtet auf Rindfleisch aus Brasilien

Konsequente Entscheidung: Weil die Rinder trotz gegenteiliger Garantien auf Farmen aufgezogen wurden, für die Regenwald illegal gerodet wurde, listet Metro brasilianisches Rindfleisch aus.

Auf hochwertiges Rindfleisch aus Südamerika müssen insbesondere die in Ihrer Küche international ausgerichteten Metro-Kunden nicht verzichten, verspricht das Unternehmen. Der Fokus richtet sich nun auf mit Gras und Getreide gefütterte Rinder aus Uruguay sowie Argentinien und verstärkt auf österreichisches Rindfleisch – und immer häufiger mit AMA Gütesiegel. Weiters gibt es die beliebten regionalen Spezialitäten: Triestingtaler Rind (Metro Vösendorf, St. Pölten und Wiener Neustadt), Austrian Black Angus (Metro Langenzersdorf und Simmering), die „Alte Kuh“ aus dem Biospährenpark Reine Lungau in Bio Qualität (Metro Salzburg), das Voralpenland Rind (in Kürze an den Standorten Salzburg und Dornbirn), das Steirisches Bio Beef (Metro Graz) und das Kärntner Rind (Metro Klagenfurt). Um Kunden auch das oberste Qualitätslevel auf dem Rindfleisch-Markt zu bieten, findet sich Rindfleisch aus den USA im Regal.

Matro Österreich-CEO Xavier Plotitza über den Verzicht der Ware aus Brasilien: „Metro bekennt sich seit Jahren zu Nachhaltigkeit, zum Schutz der Umwelt und zu Tierwohl. Im Sinne einer Konsequenz bei dieser Strategie und weil wir unseren Kunden gegenüber nie bei Lippenbekenntnissen bleiben, schaffen wir nun Fakten. Angesichts des Ausmaßes, das die Zerstörung der Regenwälder in Brasilien angenommen hat listen wir brasilianisches Rindfleisch aus.“

(Red)

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