04.07.2022

Minister besucht Pinzgauer Hygiene-Primus

Arbeitsminister Martin Kocher stattete dem Unternehmen Hagleitner einen Besuch ab, um sich über Ausbildungs- und Fachkräfte-Situation ein Bild zu machen.

„Hagleitner ist als familiengeführter Vorzeigebetrieb nicht nur ein bedeutender Arbeitgeber für rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern gleichzeitig auch ein wichtiges Unternehmen für die Wertschöpfung in der Region des Pinzgaus, sondern für den Wirtschaftsstandort Österreich insgesamt. Besonders lobenswert ist der Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung, mit dem Hagleitner in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Produktion neue Maßstäbe setzt“, so Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Kocher bei einem Besuch Ende Juni in Zell am See. Kocher besichtigte dabei einen neuen Produktions- und Ausbildungskomplex.

Schwierige Rahmenbedingungen

Wesentlich ist es bei dem Treffen außerdem um Facharbeiterinnen und Facharbeiter sowie Lehrlinge gegangen. „Hagleitner könnte allein in Zell am See aktuell 50 Stellen besetzen, auf dem Arbeitsmarkt ist aber das Angebot knapp.“ Das sagt Stefanie Hagleitner, Mitglied der Unternehmerfamilie. Hierzu ergänzt Ernst Brunner, der personalverantwortliche Geschäftsleiter: „Wichtig ist auch leistbares Wohnen, Mitarbeiterappartements ermöglichen das. Gern würde Hagleitner mehr Mitarbeiterappartements bauen, allerdings mangelt es an Grundstücken.“

Hagleitner produziert und vermarktet Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Kosmetik – dazu Spender, Dosiergeräte und Apps. Die Ware entsteht in Österreich, und zwar in Zell am See. Hier hat Hagleitner den Stammsitz; hier wird geforscht, entwickelt und produziert. Jede weitere Niederlassung ist eine Vertriebsstätte. So agiert das Unternehmen an 27 Standorten in zwölf europäischen Ländern, in 66 Ländern weltweit sind Erzeugnisse zudem über Partner verfügbar. Neben dem gewerblichen und institutionellen Bereich richtet sich die Marke „hagi“ an den Endkunden.

Drei Generationen

Das Unternehmen „Hagleitner Hygiene“ existiert seit 1971 und befindet sich seit Anbeginn fest in Familienhand. Hans Georg Hagleitner hat 1988 die Geschäfte seines Vaters Johann übernommen und lenkt seither den Betrieb. Seine Töchter Katharina und Stefanie wirken seit Jahren federführend mit: Katharina leitet den Italienhandel, Stefanie ist für das Produktsortiment sowie für die Konsumentenmarke „hagi“ verantwortlich.

(red)

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