25.08.2020

Ministerin würdigt GV-Initiative

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger besuchte Betriebe in der Steiermark und machte sich ein Bild über den Einsatz regionaler Lebensmittel in Großküchen.

Die Regionalität und damit einhergehend auch die Regionalität bei den Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung gewinnt an Bedeutung: In diesem Sinne wurden im Juli von Bundesministerin Elisabeth Köstinger Betriebsstätten in der Steiermark besucht, um sich vor Ort ein genaues Bild der Umsetzung machen zu können. Von Manfred Ronge von der GV-Austria, wurde auch ein Treffen in der Küche der Firma Contento im Haus der Lebenswelten der Barmherzigen Brüder in Kainbach koordiniert, einer Einrichtung, in der pflegebedürfte und beeinträchtigte Menschen von einem multiprofessionellen Team begleitet und betreut werden. Diese Küche ist seit Ende des letzten Jahres auch zertifizierter Partner der „Gut zu Wissen“-Initiative der Landwirtschaftskammer wie auch weitere Betriebsstätten von Contento in der Steiermark und in Kärnten.

Regionale Erzeuger noch besser einbinden

Mit der transparenten Herkunftskennzeichnung „Gut zu Wissen“, will man in der Gemeinschaftsverpflegung über die Herkunft der Lebensmittel informieren. Damit sollen regionale Produzenten noch stärker eingebunden und die höchste Speisenqualität sichergestellt werden. Mit deutlichen Symbolen wird direkt am Speiseplan gekennzeichnet, wo das Fleisch und die Eier herkommen. So symbolisiert eine rote Lupe, dass das Tier in Österreich geboren, gemästet, geschlachtet und verarbeitet wurde. Die weiße Lupe gibt z. B. mit einer Zusatzkennzeichnung darüber Auskunft, dass die Lebensmittel aus einem anderen EU-Land stammen.

Köstinger: „Contento ist Vorzeigebeispiel“

„Regional schmeckt besser. Das weiß auch die Firma Contento, die für ihre Gemeinschaftsverpflegung regionale Lebensmittel verwendet. Mit Milch aus der Landwirtschaft der Lebenswelten der Barmherzigen Brüder in Kainbach und einer eigenen Topfen-, wie auch Joghurt-Produktion wird hier ein innovativer Weg beschritten. Die Firma Contento ist auch ein Vorzeigebeispiel, wenn es um die Kennzeichnung von Produkten auf den Speisekarten geht“, so Bundesministerin Elisabeth Köstinger. „Unsere Bäuerinnen und Bauern produzieren Lebensmittel bester Qualität unter Einhaltung höchster Standards. Indem wir verstärkt regionale Produkte konsumieren, stärken wir unsere bäuerlichen Familienbetriebe und die Wertschöpfung bleibt in der Region.“

Eisl: „Sind um tägliche Frische bemüht“

Emanuel Eisl, Geschäftsführung von Contento: „Regionaler Einkauf stand für uns schon immer im Vordergrund. Für unser Qualitätsansinnen beziehen wir Fleisch, Gemüse, Molkereiprodukte und Gebäck für alle unsere Küchen soweit wie möglich aus der jeweiligen Region. Damit können wir unseren Endverbraucherinnen und Endverbrauchern die Verpflegung mit täglich frisch gekochten Gerichten garantieren.“

Vor Ort fand auch eine kurze Besichtigung der hauseigenen Hofmolkerei statt. In dieser wird die Milch von 45 Milchkühen aus eigener Land- und Forstwirtschaft der Barmherzigen Brüder Kainbach verarbeitet und seit jeher für den Eigenbedarf in den Einrichtungen verwendet. Seit 2002 werden diese sowie daraus gefertigter Topfen und Joghurt auch professionell vermarktet. Abnehmer sind die Firma Contento, weitere Großküchen in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen, Gasthäuser und der Einzelhandel.

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