12.11.2021

Ministerium stellt Wirtschaftshilfen in Aussicht

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger hat eine Verlängerung der Coronahilfen für den Tourismus im Jahr 2022 in Aussicht gestellt.

Die Pandemie macht dem Tourismus nach wie vor zu schaffen. Die hohen Infektionszahlen und die 2G-Regel in Beherberung und Gastronomie haben zahlreiche Stornierungen ausgelöst – vor allem im Veranstaltungsbereich, etwa bei Seminaren und Weihnachtsfeiern. Ohne staatliche Unterstützung droht vielen Betrieben der Ruin.

Nach derzeitiger Regelung laufen die Coronahilfen Ende 2021 aus. Aus dem Tourismusministerium hörte man am Freitag aber Hoffnung machende Aussagen. Konkret geht es um die Umsatzsteuersenkung von 20 Prozent für Getränke bzw. 10 Prozent für Speisen und Übernachtungen auf 5 Prozent sowie Ausfallsbonus und Verlustersatz. Elisabeth Köstinger sei aber über weitere Maßnahmen bereits im Gespräch mit Finanzminister und Parteikollegen Gernot Blümel (ÖVP), falls diese nötig werden würden. Blümel habe für weitere mögliche Corona-Hilfsmaßnahmen 5 Mrd. Euro im Bundesfinanzrahmen vorgesehen.

Die Covid-19-Pandemie habe heuer insbesondere im Tourismusbereich zu deutlichen Mehrauszahlungen geführt, die zum Großteil aus dem Covid-19-Krisenbewältigungsfonds gedeckt worden seien - 216,1 Mio. Euro bis Mitte Oktober 2021. Für 2022 und 2023 sind den Angaben zufolge Krisenbewältigungs-Auszahlungen vor allem im Zusammenhang mit dem Schutzschirm für Veranstaltungen budgetiert. Der weitere Pandemieverlauf könne aber Mehrauszahlungen aus dem Covid-19-Krisenbewältigungsfonds erforderlich machen, so der Budgetdienst des Parlaments in einer Aussendung.

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