11.04.2021

Mobilfunker baut Spitzenhotel in Mistelbach

spusu-Gründer Franz Pichler und seine Frau Andrea erfüllen sich den Wunsch eines 4-Sterne-Wellnessresorts. Eröffnet wird das spusu Life Resort im Dezember 2023.

„Wir reisen sehr viel, und eigentlich ist uns in jedem Hotel etwas aufgefallen, was wir anders gemacht hätten“, erzählt Andrea Pichler, die als Eigentümerin des neuen Resorts auch die operative Leitung des Hauses übernehmen wird. Ein eigenes Resort wollten die Pichlers zunächst in Asparn/Zaya umsetzen, die Planungen waren schon weit fortgeschritten, aber schlussendlich erwies sich der Standort als nicht umsetzbar. 

Nun wird in bzw. vor der Stadt Mistelbach beim Dionysos-Panoramaweg gebaut. Das spusu Life Resort findet Platz auf einem zwei Hektar großen Areal, umgeben von Weingärten. Mit dem Adults-Only-Hotel entstehen 70 hochwertige Zimmer, ein Genuss-Restaurant, das viele Produkte aus der Region und zumindest eine Haube bieten soll, und eine 5.000 Quadratmeter große Sauna- und Wellnesslandschaft. Sogar eine kleine Kapelle für Hochzeiten ist geplant. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 20 Millionen Euro. 

„Mit diesem Projekt erfülle ich mir meinen Lebenstraum“, erzählt Andrea Pichler, diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, die auch als Direktorin eines Pflegeheims tätig war. „Ich möchte Arbeitsplätze schaffen und meiner Heimat damit etwas zurückgeben.“

Leuchtturmprojekt für das Weinviertel 

Neben der touristischen Belebung des Weinviertels spielt auch die Stärkung der regionalen Wirtschaft eine wesentliche Rolle in der Planung und späteren Führung des Hotels, versichert die Familie Pichler in einem Pressegespräch zur Präsentation des Projekts in Mistelbach. 

Rund 90 Prozent der geplanten Fläche des Projekts gehören noch dem Land Niederösterreich, zehn Prozent sind in Privatbesitz mit Optionsverträgen für einen Verkauf, wenn das Projekt realisiert wird. Die Stadtgemeinde Mistelbach und auch das Land Niederösterreich sichern bei allen Maßnahmen Unterstützung zu. „Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner steht voll und ganz nicht nur hinter, sondern vor dem Projekt“, so Karl Wilfing, Präsidenten des niederösterreichischen Landtages. „Wir werden alles dafür unternehmen, dass diese großartige Chance für den Weinviertler Tourismus und die ganze Region realisiert werden kann.“

Die Vertreter von Land und Gemeinde versicherten, dass parallel zum Bau des Hotels auch die touristische Weiterentwicklung der Region, wie zum Beispiel der Ausbau von Rad‐ und Wanderwegen, vorangetrieben wird. „Das spusu Life Resort ist ein Pionierprojekt und wird einmal mehr zeigen, welch großes touristisches Potential im Weinviertel steckt.“
  
Technologie dient den Menschen

Der Fokus des Resorts liege auf Erholung und Entspannung, die Gäste will man vor allem mit Aktivitäten‐ und Themenwochen locken. Die Technologie wird eine Rolle spielen, aber im Hintergrund, um den Aufenthalt so unkompliziert und erholsam wie möglich zu machen. „Wir wollen ein Erlebniszentrum für Menschen bauen und kein Technologiezentrum“, so Franz Pichler. 

Für den spusu-Gründer, der sich selbst als Zahlenmenschen bezeichnet, ist das Resort nicht nur eine emotionale, sondern auch eine logische Angelegenheit. Für solche Projekte gibt es in der Region nämlich eine Marktlücke, die er schließen möchte: „In Tirol entstehen im Durchschnitt in fünf Jahren 33 Hotels der gehobenen Kategorie, in Niederösterreich eines. Gleichzeitig leben in Wien und Niederösterreich die Hälfte der Österreicher.“

Mistelbach „rausputzen“

Sind alle rechtlichen Fragen geklärt, kann ab dem ersten Quartal 2022 mit dem Bau gestartet werden. Die Eröffnung ist für Dezember 2023 geplant. Gebaut wird nach 5-Stern-Kriterien, eröffnet als 4-Sterne-Superior. Als Projektpartner an Bord sind Architekten Ronacher, Diana Consulting & Friends sowie Forstner Baumanagement. Das neue spusu Life Resort wird bis zu 100 Arbeitsplätze schaffen. „Wir wollen es anders machen als die anderen“, so Andrea Pichler zu ihrem Resort. „Das Motto lautet ‚Hier lacht das Leben‘. Die Konzepte dazu werden gerade erarbeitet.“

Wichtig ist dem Unternehmerpaar die Zusammenarbeit mit Partnern im Weinviertel. „Wir müssen die Region weiterentwickeln, mit Partnern, damit wir unsere Gäste – das ist unser Ziel – möglichst eine Woche beschäftigen können“, betont Pichler. Die Stadt Mistelbach müsse sich an vielen Ecken noch „herausputzen“, dabei wolle man helfen. 

Wird das Hotelprojekt ein Erfolg, soll es nicht bei diesem einen bleiben, verrät der umtriebige spusu-Gründer Franz Pichler, der mittlerweile mit seinen Unternehmen in vier Ländern tätig ist, gegenüber stammgast.online. Das nächste Resort könnte dann in Kärnten, das übernächste in Italien entstehen. Dies seien aber noch Visionen ohne Grundlage.

Mehr zum Projekt:
www.spusuresort.at/

© spusu Life Resort

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