11.02.2021

Modernes Besucherzentrum für die Staatsoper

Die weltberühmte Wiener Staatsoper bietet nun ein neues Besucherzentrum, in dem sich Hochkultur und städtischer Lebensstil gekonnt vermischen. Gestaltet wurde es von BWM Architekten. 

Das zentrale gestalterische Element ist ein mittig in der historischen Säulenhalle verlaufender 20 Meter langer Tisch. Dieser ermöglicht eine offene Bespielung und Nutzung des Raumes. Tagsüber konzentrieren sich hier Ticket-Verkauf, Service und Information. Mit dem Fortschreiten des Tages verwandelt sich der Raum – gleichsam einer Bühne – in eine elegante Bar für die Wiener Klassikszene.

„Auch weil der Kartenverkauf zunehmend im Internet stattfindet, wollten wir die Funktionalität des Tresens weitgehend flexibel und auch für zukünftige Anforderungen möglichst vielseitig einsetzbar gestalten“, erklärt BWM Architekt Johann Moser.

An den Wänden des Besucherzentrums finden sich sogenannte Spion-Spiegel, die optisch den ursprünglichen Spiegeln gleichen. Über dahinterliegende Screens kann bei Bedarf Info-, Bild- und Videomaterial eingeblendet werden. Der gesamte Raum kann auch für das Abhalten von Premierenfeiern oder Vermietungen genutzt werden. Je nach Nutzung gibt es eine verstellbare Raumbeleuchtung. Dafür wurde mit Lichtdesigner Christian Ploderer ein geschwungenes Lusterband aus Messing entwickelt: Mit 270 LED-Lichtrohren aus Mattglas kann die Lichtfarbe nach Belieben verändert und somit für das richtige Ambiente gesorgt werden.

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