02.03.2021

Montenegro gibt sich naturnahe und nachhaltig

Montenegro positioniert sich als Trenddestination für naturnahes Reisen und will schnellstmöglich wieder an die touristischen Erfolgszahlen der Vorjahre anschließen.

2021 wieder mit Vollkraft voraus: Coronabedingt kam 2020 der internationale Tourismus im Balkanstaat Montenegro fast komplett zum Erliegen. 2021 will der Adria-Anrainer – sobald die Reisebeschränkungen aufgehoben sind – schnellstmöglich an die Rekord-Gästezahlen der Vorjahre anknüpfen und sich als die Trenddestination für naturnahes Reisen in Europa positionieren. Um an die erfolgreichen Zahlen von 2019 anzuknüpfen, wurden in den vergangenen Jahren insgesamt Investitionen in Höhe von rund drei Miliarden Euro für den weiteren Ausbau der touristischen Infrastruktur getätigt.

Schnell wieder an Erfolg von 2019 anschließen

2019 verzeichnete Montenegro ein touristisches Rekordjahr. Allein aus Deutschland stieg die Zahl der Gästeankünfte um 82,6 Prozent. Mehr als 74.000 Gäste aus Deutschland besuchten das Land an der Adria und leisteten eine halbe Million Übernachtungen. „An diese Erfolgszahlen hoffen wir schnellstmöglich wieder anzuknüpfen. Dazu unternehmen wir große Anstrengungen, um einerseits die Sicherheit der Urlauber in unserem Land zu garantieren, aber auch, um den Tourismus wieder gezielt anzukurbeln,“ betont Zeljka Radak-Kukavicic, geschäftsführende Direktorin der Nationalen Tourismusorganisation von Montenegro (NTO Montenegro).

Kampagne „Natur für mich“

Mit einer großangelegten, internationalen Kampagne „Natur für mich“ will Montenegro sich als Trenddestination für Naturliebhaber und Outdoorfreunde in Europa positionieren und sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz unterstreichen. „Natur für mich" will inspirieren und zu Reisen nach Montenegro animieren. Dabei soll die Notwendigkeit von „echten“ Begegnungen in und mit der Natur in einer durch Digitalisierung gekennzeichneten Welt herausgestellt werden.

Eigene Broschüre für ländliche Betriebe

Insbesondere der Norden Montenegros ist wirtschaftlich noch wenig entwickelt. Um der Landflucht entgegen zu wirken, gilt der Tourismus als Chance für die Landbevölkerung. Neben verschiedenen Infrastrukturprojekten werden daher auch die dörflichen Haushalte vom Ministerium für Ökonomische Entwicklung von Montenegro gefördert. Die neue, 64 Seiten umfassende Broschüre „Zu Gast auf dem Land in Montenegro“, präsentiert 86 ländliche Betriebe und ist auch in deutscher Sprache erhältlich. Eine für Montenegro besonders charakteristische Form sind die sogenannten Katuns, die landestypische Variante einer Alm. Die mit viel Liebe und Gastfreundschaft geführten dörflichen Haushalte stellen eine einfache, aber sehr authentische Form dar, um das Land individuell kennenzulernen.

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