21.10.2021

Nachhaltigkeit verändert Brauereien

Der neue Nachhaltigkeitsbericht der Brau Union Österreich zeichnet eine positive Jahresbilanz auf dem Weg zu einer CO2-neutralen Bierproduktion.

Zum elften Mal veröffentlicht die Brau Union Österreich ihren Nachhaltigkeitsbericht und legt gemäß den Richtlinien der Global Reporting Initiative (GRI) die ökologischen Kennzahlen der Brauereistandorte des vergangenen Jahres 2020 offen. Das Nachhaltigkeitsengagement selbst besteht im Unternehmen schon lange und ist Teil der Firmenphilosophie. Als Teil von Heineken arbeitet man am Ziel, bis zum Jahr 2030 in der gesamten Produktion CO2-neutral zu sein, bis 2040 in der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei nehmen die Grünen Brauereien Göss und Schladming eine Vorbildfunktion ein. Der Wasserverbrauch soll bis 2030 auf 2,9 hl pro hl Bier gesenkt werden. Die Brau Union Österreich hat 2020 nur mehr 3,09 hl Wasser pro hl Bier verbraucht, in der Brauerei Schwechat werden sogar nur 2,55 hl Wasser/hl Bier benötigt. Zudem verwendet die Marke Gösser seit 2020 Recyclingpapier für die Etiketten. Dies erhält 1.000 Bäume pro Jahr und reduziert sowohl den CO2-Verbrauch um 20 % als auch den Wasserverbrauch um 40 % jährlich.

Brauen mit der Kraft der Sonne

Erneuerbare Energien in der Produktion werden bereits an vielen Standorten eingesetzt. Schon seit September 2013 betreibt die Grüne Brauerei Göss eine rund 1.500 m2 große Solaranlage auf der Fläche von etwa einem Drittel eines Fußballfeldes. Seit Anfang 2019 wandelt auf dem Dach der Villacher Brauerei eine 5.400 m2 große Photovoltaikanlage Sonne in Strom um. Die Fläche, größer als ein Fußballfeld, deckt mehr als ein Drittel des Jahresenergiebedarfes der Brauerei ab. In Bier berechnet, werden jährlich 18 Millionen Flaschen Villacher Bier durch Sonnenenergie erzeugt. Damit zählt die Villacher Brauerei zu den Top 8 Solar-Brauereien weltweit.

Mit Ende 2020 ging auch in der Brauerei Puntigam eine Photovoltaik-Volleinspeiseanlage in Betrieb. Auf dem Dach der Mehrweg- und Logistikhalle der Brauerei wird nun Strom für ca. 600 Haushalte erzeugt, der in das öffentliche Netz eingespeist wird. In einem zweiten Schritt wird derzeit eine Eigenverbrauchsanlage für die Brauerei errichtet.

„Wir wollen mit unseren vielfältigen Projekten, ob groß oder kleiner, nicht nur zur Erfüllung der Nachhaltigkeitsziele beitragen, sondern die großen Herausforderungen unserer Zeit sowie unsere Lösungsansätze dafür aufzeigen und vorleben, wie wir alle verantwortungsvoll und bewusster mit unserer Erde umgehen können“, erklärt Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs und CSR der Brau Union Österreich, die sich freut, dass das Unternehmen zum dritten Mal in Folge mit dem „Green Brands Austria“-Siegel ausgezeichnet wurde.

Downloaden statt drucken

Ein Überblick über alle Initiativen, die im Jahr 2020 realisiert und geplant wurden und sich an den Sustainable Development Goals (SDGs) des UN Global Compact orientieren, findet sich im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird der Bericht nicht gedruckt, ist aber online auf der Unternehmenswebsite zugänglich: www.brauunion.at/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsbericht

(Red)

 

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