19.05.2020

Neue Kampagne für Urlaub in Vorarlberg präsentiert

Die Werbekampagne soll Vorarlbergs Tourismuswirtschaft im kommenden Sommer unterstützen: Unter #venividivorarlberg können Gäste und Betriebe Eindrücke und Empfehlungen teilen.

Die neue Werbekampagne soll Lust machen, Vorarlberg zu entdecken - zum einen den für den Vorarlberger Tourismus sehr wichtigen deutschen und Schweizer Gästen, zum anderen aber auch den Ostösterreichern und den Vorarlbergern selbst. Rund 50 Prozent der Urlaubsgäste in Vorarlberg kommen aus Deutschland, 20 Prozent aus Österreich und zwölf Prozent aus der Schweiz und Liechtenstein. „Wichtig ist auch, dass wir keine kurzzeitige Werberakete starten wollen, sondern eine flexible Kommunikationskampagne über den ganzen Sommer, die auch eine breite Einbindung der Destinationen und Betriebe zulässt“, sagte Tourismuslandesrat Christian Gantner.

Soziale Medien würden sich gut eignen, um die Vielfalt der Beteiligten einzubinden, erklärte Vorarlberg Tourismus-Geschäftsführer Christian Schützinger bei der Präsentation der Kampagne. Entsprechend können Betriebe und Gäste unter dem Hashtag #venividivorarlberg - "Ich kam. Ich sah. Vorarlberg." - Tipps posten.

Die Botschaft laute: "Urlaub in Vorarlberg ist etwas Besonderes - auch in dieser Situation", so Landeshauptmann Markus Wallner, der erklärte, selbst im Land urlauben zu wollen, und die Vorarlberger bat, dies auch zu tun. Sehr wichtig sei es in der jetzigen Situation, den Gästen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Dies erreiche man durch Transparenz und eine professionelle Containment-Strategie. Zugute komme Vorarlberg ein besonders hoher Anteil an Stammgästen – mehr als 60 Prozent der Gäste „Die Menschen werden auch in diesem Jahr einen Urlaubsort wählen, dem sie vertrauen“, so Schützinger.

Sonderbudget aufgestellt

Die Kosten für die vom Land und Vorarlberg Tourismus finanzierte Kampagne belaufen sich auf 500.000 Euro. Das Land habe seine Mittel dafür aufgestockt, so Wallner, und werde das wenn nötig auch weiter tun. Rund 15 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes stammen aus dem Tourismus.

Für die Seilbahnwirtschaft forderte Wallner vom Bund noch diese Woche klare Vorgaben. Eine Quadratmeterregelung, wie sie von Seilbahnbetreibern befürchtet wurde, sei hier gewiss nicht sinnvoll.

Der Landeshauptmann betonte im Laufe der Pressekonferenz nach der Regierungssitzung wiederholt, dass die Öffnung der Grenzen - immer vorausgesetzt, dass es die Gesundheitssituation zulässt - "ganz entscheidend" sei. Einiges sei hier weitergegangen, der 15. Juni sei aber "eher spät", hier müsse man "den Druck weiter aufrechterhalten", es gelte: "Je früher, desto besser."

(APA/Red)

 

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