12.02.2020

Neue Lehrberufe für den Tourismus vorgestellt

Eine wichtige Maßnahme gegen den Fachkräftemangel wurde heute Mittwoch im Ministerrat beschlossen. Neu ist eine Doppellehre zum Hotel- und Restaurantfachmann/frau. "Erfolgreicher Tourismus braucht gut ausgebildete Fachkräfte“, so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger.

Mit dem Lehrberufspaket werden zahlreiche Ausbildungsvorschriften modernisiert oder neu geschaffen. Konkret heißt das, dass die Berufsbilder für die Lehren Betriebsdienstleister/in, Hotelkaufmann/-frau und Hotel und Gastgewerbeassistent/in weiterentwickelt und den modernen Anforderungen angepasst werden. Darüber hinaus wird die neue Doppellehre zum Hotel- und Restaurantfachmann/frau geschaffen. Sie vereint beide Ausbildungen, schließt mit einer gemeinsamen Lehrabschlussprüfung ab und dauert vier Jahre. Natürlich kann auch weiterhin jeder dieser beiden Lehrberufe auch alleine absolviert werden.

„Der Lehrberuf im Tourismus wird damit noch zukunftsfitter gemacht und bietet den Absolventinnen und Absolventen sehr gute Karrierechancen“, so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. Derzeit klagen 75 Prozent der heimischen Tourismusbetriebe über Mitarbeitermangel, 46 Prozent davon sogar über „sehr starken Fachkräftemangel“. Die Branche wird in den kommenden Jahren einen Bedarf von 65.000 zusätzlichen Arbeitskräften haben (Quelle: IHS). Der Tourismus zählt damit in vielen Regionen des Landes zu den wichtigsten Wachstums- und Beschäftigungsmotoren.

Köstinger: „Die heute im Ministerrat beschlossenen neuen Berufsbilder und Lehrausbildungen sind für den Tourismus ein wesentlicher Baustein, um den Bedarf an Fachkräften dauerhaft du decken. Mit der Attraktivierung und Neugestaltung der Lehrberufe setzen wir eine Maßnahme um, die wir im ‚Plan T – Masterplan für Tourismus‘ im Vorjahr erarbeitet und im nunmehrigen Regierungsprogramm verankert haben.“

 

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