31.01.2022

Neuer Braumeister bei Fohrenburger

Für die Fohrenburger Biere, die ab sofort nachhaltig gebraut werden, wird ab Sommer Felix Schiffner verantwortlich sein. Bereits ab Februar wird CO2-neutral gebraut.

Der gebürtige Oberösterreicher Felix Schiffner arbeitet bereits seit Jahresanfang 2022 in der Brauerei Fohrenburg mit, um sich in alle Abläufe einzuarbeiten. Ab Juni liegt die Verantwortung dann in seinen Händen. Sein Vorgänger, Braumeister Josef Wasner, tritt seine wohlverdiente Pension. „Ich übernehme eine spannende und herausfordernde Aufgabe von einem sehr erfahrenen Braumeister. Mit einem engagierten und motivierten Team freue ich mich darauf, die tief in der Region verwurzelte Brauerei Fohrenburg erfolgreich in die Zukunft zu führen“, ist Schiffner begeistert.

Dazu gehört neben herausragender Bierqualität auch der schonende Umgang mit den Ressourcen. Mit Fohrenburger wird nun die dritte Brauerei der Brau Union Österreich „grün", denn die Energie kommt künftig aus Wasserkraft und Biogas. Mehr als 2.000 Tonnen CO2 spart die Brauerei ab Februar durch die vollständige Umstellung auf diese Energieformen ein und produziert somit CO2-neutral. Dabei setzt man zu 100 Prozent auf erneuerbare Energie mit Ökostrom aus österreichischer Wasserkraft und Biogas, das ganz regional in Vorarlberg aus biologischen Hausabfällen und landwirtschaftlichen Reststoffen erzeugt wird.

Der Weg ist das Ziel

„Wir gehen als erste Grüne Brauerei in Vorarlberg mit gutem Beispiel voran und nehmen dafür zusätzliche Betriebskosten in Kauf. Damit aber nicht genug, wir wollen noch nachhaltiger werden und in den kommenden Jahren unseren Energieaufwand um ein Viertel reduzieren. Wir setzen dadurch nicht nur nachhaltige Zeichen in der Klimapolitik, sondern bestätigen auch klar die regionale Braukunst im Ländle“, so Fohrenburger-Geschäftsführer Wolfgang Sila.

Um diese Reduktion zu erreichen, wird in den nächsten fünf Jahren in die Optimierung bestehender Anlagen und Prozesse weiter investiert. Zudem soll die Dampferzeugung in der Brauerei, die bisher über einen Biogaskessel betrieben wird, auf ein Holzheizwerk umgestellt werden.

Nach Göss und Schladming ist Fohrenburg die dritte Brauerei der Brau Union Österreich, die zur Gänze mit grüner Energie betrieben wird. „Dies ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg, um gemäß der Nachhaltigkeitsstrategie ‚Brew a better world‘ bis 2030 in allen unseren Brauereien CO2-neutral zu produzieren“, freut sich Gabriela Maria Straka, Mitglied des Management Boards und Director Corporate Affairs & CSR der Brau Union Österreich.

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